Lexikon
Kopf
Haupt, lateinisch Caput, griechisch Kephalonim engeren Sinne das vom übrigen Körper abgesetzte Vorderende vieler Tiere. Der Kopf enthält und umfasst gewöhnlich den Anfang des Darmkanals (Mundöffnung), häufig das Nervenzentrum (Gehirn) und verschiedene Sinnesorgane. Der Kopfabschnitt der Insekten trägt Gliedmaßen (Kopfextremitäten), z. B. Fühler (Antennen) und verschiedene Mundwerkzeuge. Bei den Wirbeltieren (einschließlich des Menschen) wird der Kopf von einem knöchernen Gerüst (Schädel) gebildet, das ursprünglich zwei verschiedene Herkünfte hat und erst bei den höheren Wirbeltieren zu einem einheitlichen Gebilde verschmolzen ist: Der Neuralschädel (Neurocranium) umgibt das Gehirn und die Hauptsinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Geschmacksorgane); der Viszeralschädel (Viscerocranium) dient ursprünglich der Atmung und übernimmt Funktionen bei der Nahrungsaufnahme (Kiefer u. a.). Die Nervenversorgung des Kopfes geschieht durch die Gehirnnerven, die Blutversorgung durch die vom Aortenbogen herkommenden und beiderseits am Hals aufsteigenden Kopfarterien (Halsschlagadern, Karotiden).
Wissenschaft
Die bewegte Erde
Das Innere unseres Planeten beeinflusst unser Leben: Es lässt Vulkane ausbrechen, sorgt für Erdbeben und erzeugt das schützende Magnetfeld. Wie lässt sich herausfinden, was Hunderte Kilometer unter uns geschieht? von KLAUS JACOB Im Januar 1912 veröffentlichte Alfred Wegener seine Theorie der Kontinentalverschiebung. Der...
Wissenschaft
Neuen Viren auf der Spur
Um potenziell für den Menschen gefährliche Viren aus dem Tierreich frühzeitiger zu identifizieren, haben Forschende einen neuen Ansatz entwickelt: Mit Hochleistungsrechnern haben sie die genetischen Informationen verschiedener Wirbeltiere durchforstet und erhoben, mit welchen Viren diese jeweils infiziert waren. Dabei stießen sie...