Lexikon
Kopf
Haupt, lateinisch Caput, griechisch Kephalonim engeren Sinne das vom übrigen Körper abgesetzte Vorderende vieler Tiere. Der Kopf enthält und umfasst gewöhnlich den Anfang des Darmkanals (Mundöffnung), häufig das Nervenzentrum (Gehirn) und verschiedene Sinnesorgane. Der Kopfabschnitt der Insekten trägt Gliedmaßen (Kopfextremitäten), z. B. Fühler (Antennen) und verschiedene Mundwerkzeuge. Bei den Wirbeltieren (einschließlich des Menschen) wird der Kopf von einem knöchernen Gerüst (Schädel) gebildet, das ursprünglich zwei verschiedene Herkünfte hat und erst bei den höheren Wirbeltieren zu einem einheitlichen Gebilde verschmolzen ist: Der Neuralschädel (Neurocranium) umgibt das Gehirn und die Hauptsinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Geschmacksorgane); der Viszeralschädel (Viscerocranium) dient ursprünglich der Atmung und übernimmt Funktionen bei der Nahrungsaufnahme (Kiefer u. a.). Die Nervenversorgung des Kopfes geschieht durch die Gehirnnerven, die Blutversorgung durch die vom Aortenbogen herkommenden und beiderseits am Hals aufsteigenden Kopfarterien (Halsschlagadern, Karotiden).
Wissenschaft
News der Woche 28.06.2024
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Wie lassen sich Wälder gegen Trockenheit, Hitze und Flammen wappnen? von KURT DE SWAAF Baumleichen, soweit das Auge reicht, und dazwischen struppiges Gras. Die meisten Stämme liegen wild durcheinander auf dem Boden verstreut, manche aber stehen noch. Es seien allesamt tote Waldkiefern, erklärt die Biologin Antje Bischoff. 2019...