Lexikon
Kopf
Haupt, lateinisch Caput, griechisch Kephalonim engeren Sinne das vom übrigen Körper abgesetzte Vorderende vieler Tiere. Der Kopf enthält und umfasst gewöhnlich den Anfang des Darmkanals (Mundöffnung), häufig das Nervenzentrum (Gehirn) und verschiedene Sinnesorgane. Der Kopfabschnitt der Insekten trägt Gliedmaßen (Kopfextremitäten), z. B. Fühler (Antennen) und verschiedene Mundwerkzeuge. Bei den Wirbeltieren (einschließlich des Menschen) wird der Kopf von einem knöchernen Gerüst (Schädel) gebildet, das ursprünglich zwei verschiedene Herkünfte hat und erst bei den höheren Wirbeltieren zu einem einheitlichen Gebilde verschmolzen ist: Der Neuralschädel (Neurocranium) umgibt das Gehirn und die Hauptsinnesorgane (Augen, Ohren, Nase, Geschmacksorgane); der Viszeralschädel (Viscerocranium) dient ursprünglich der Atmung und übernimmt Funktionen bei der Nahrungsaufnahme (Kiefer u. a.). Die Nervenversorgung des Kopfes geschieht durch die Gehirnnerven, die Blutversorgung durch die vom Aortenbogen herkommenden und beiderseits am Hals aufsteigenden Kopfarterien (Halsschlagadern, Karotiden).
Wissenschaft
Im Lithium-Rausch
Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...
Wissenschaft
Elektronenwirbel im Graphen
In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...