Lexikon

Lagerkvist

[
ˈlajər-
]
Lagerkvist, Pär
Pär Lagerkvist
Pär, schwedischer Schriftsteller, * 23. 5. 1891 Växjö,  11. 7. 1974 Stockholm; veröffentlichte ab 1914 expressionistische Lyrik, Novellen und Einakter, die einer pessimistischen Weltsicht Ausdruck geben (Gedichtband „Angst“ 1916). Ab den 1930er Jahren in z. T. allegorischen Romanen Abrechnung mit politischer Gewalt und dem Nationalsozialismus („Der Henker“ 1933, deutsch 1946; „Der Zwerg“ 1944, deutsch 1946); das Alterswerk wird von religiösen Fragestellungen bestimmt („Barrabas“ 1950, deutsch 1952; „Der Tod Ahasvers“ 1960, deutsch 1961; „Das Heilige Land“ 1964, deutsch 1965). Lagerkvist erhielt 1951 den Nobelpreis für Literatur.
Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, steht aufrecht vor blauem Hintergrund, Text:
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