Lexikon
Leitfähigkeit
die Fähigkeit eines Stoffes, Energie (z. B. Schall, Wärme, Elektrizität u. a.) von einem Ort zu einem anderen fortzuleiten. Sie ist bei den einzelnen Stoffen verschieden und hängt außerdem von der Temperatur ab. Die Wärme- und elektrische Leitfähigkeit ist bei Metallen (besonders bei Silber und Kupfer) am größten und wächst mit sinkender Temperatur. Nahe dem absoluten Nullpunkt, unterhalb einer bestimmten Sprungtemperatur, wird die elektrische Leitfähigkeit einiger Metalle plötzlich unendlich groß, d. h. der reziproke Wert der Leitfähigkeit, der Widerstand, wird null, und ein einmal bestehender elektrischer Strom fließt ständig weiter (Supraleitung). Die Einheit der elektrischen Leitfähigkeit, das Siemens (S), wird definiert durch die elektrische Leitfähigkeit eines Leiters vom elektrischen Widerstand 1 Ω (Ohm). Es gilt: 1 S = 1 A/V = 1/Ω.
Wissenschaft
Ammoniak statt Wasserstoff?
Während für die Energiewende weiterhin große Hoffnungen auf Wasserstoff als Energieträger ruhen, rückt ein weiterer „Wundertreibstoff“ zunehmend in den Blick der Energiewirtschaft: Ammoniak. Diese chemische Verbindung aus einem Stickstoffatom und drei Wasserstoffatomen (kurz NH3), als Energieträger zu verwenden, ist keine ganz...
Wissenschaft
Climate Engineering: Versuchskaninchen Erde
Mit simulierten Vulkanausbrüchen, Weltraumsegeln und künstlichen Wolken soll die Klimaerwärmung gestoppt werden. Klingt genial, ist aber extrem riskant. Von RALF STORK Der Erfindungsreichtum von uns Menschen ist einzigartig. Es gibt andere Arten, die ebenfalls Werkzeuge nutzen: Seeotter schlagen Muscheln auf Steine, um an das...