Lexikon
Leitfähigkeit
die Fähigkeit eines Stoffes, Energie (z. B. Schall, Wärme, Elektrizität u. a.) von einem Ort zu einem anderen fortzuleiten. Sie ist bei den einzelnen Stoffen verschieden und hängt außerdem von der Temperatur ab. Die Wärme- und elektrische Leitfähigkeit ist bei Metallen (besonders bei Silber und Kupfer) am größten und wächst mit sinkender Temperatur. Nahe dem absoluten Nullpunkt, unterhalb einer bestimmten Sprungtemperatur, wird die elektrische Leitfähigkeit einiger Metalle plötzlich unendlich groß, d. h. der reziproke Wert der Leitfähigkeit, der Widerstand, wird null, und ein einmal bestehender elektrischer Strom fließt ständig weiter (Supraleitung). Die Einheit der elektrischen Leitfähigkeit, das Siemens (S), wird definiert durch die elektrische Leitfähigkeit eines Leiters vom elektrischen Widerstand 1 Ω (Ohm). Es gilt: 1 S = 1 A/V = 1/Ω.
Wissenschaft
Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze
Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...
Wissenschaft
Bewaffnet die Stirn bieten
Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...