Lexikon

Lukács

[
ˈluka:tʃ
]
Lukácz, Georg
Georg Lukácz
Georg (György) (von), ungarischer Philosoph und Literaturwissenschaftler, * 13. 4. 1885 Budapest,  4. 6. 1971 Budapest; Schüler von M. Weber; 1919 während der ungarischen Räterepublik Volkskommissar (Minister) für Unterrichtswesen in Budapest, dann emigriert, 1945 Professor in Budapest, 1956 Kultusminister unter I. Nagy; durch seine Werke von internationalem Einfluss, die zunächst von Hegel, Marx und Lenin ausgingen und sich während seiner Emigration in der Sowjetunion (19331944) einem orthodoxen Marxismus zuwandten. 1970 erhielt er den Frankfurter Goethe-Preis. Hauptwerke: „Die Theorie des Romans“ 1916; „Geschichte und Klassenbewusstsein“ 1923; „Studien über den Realismus“ 5 Bände 19461949; „Beiträge zur Geschichte der Ästhetik“ 1954; „Die Zerstörung der Vernunft“ 1954; „Schriften zur Literatursoziologie“ 1960; „Solschenizyn“ 1970.
Quantencomputer
Wissenschaft

Es riecht nach Revolution

Neue Techniken auf Basis bizarrer Quantenphänomene sollen für Wissenschaft und Wirtschaft ganz neue Möglichkeiten eröffnen. von RALF BUTSCHER Rechts oder links? Voll oder leer? Tot oder lebendig? Der Alltag ist geprägt von einer Welt, in der sich auf solche Fragen eine eindeutige Antwort geben lässt. Doch gleichzeitig existiert...

Drei Chirurgen in OP-Kleidung, Masken und Schutzbrillen bei einer Operation.
Wissenschaft

Dem Gedächtnis auf der Spur

Ein gutes Gedächtnis hilft, Vokabeln, Formeln und Fakten zu behalten. Es formt außerdem unsere Persönlichkeit. Hirnforscher untersuchen seit Jahrzehnten seine Funktionsweise. Wir beleuchten ihre Fragen und bisherigen Antworten. von FRANK FRICK Hat das Gedächtnis seinen Sitz in einer bestimmten Gehirnregion? Nein. Dennoch gibt es...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon