Lexikon

Lrik

[
griechisch lyra, „Leier“
]

Vers und Metrum

Von der äußeren Form her zeichnet sich Lyrik durch Kürze, aber vor allem durch die Gliederung in Verse, d. h. Zeilen, aus. Beim so genannten Zeilenstil stimmen Satz- und Versende überein; läuft der Satz in die nächste Zeile über, nennt man dies Enjambement. Die Verbindung mehrerer Verse zu einer Einheit nennt man Strophe. Der Rhythmus eines Gedichts ist abhängig von der Abfolge betonter (Hebung) und unbetonter Silben (Senkung) eines Verses sowie von den Pausen. Die kleinste Einheit ist der Versfuß oder Takt, der aus einer betonten Silbe besteht; es folgen eine oder mehrere unbetonte Silben. Der Begriff Metrum wird sowohl für den Versfuß als auch für das Versmaß, also die Anzahl und Art der Versfüße pro Zeile, verwendet (Vers). Bekannteste Metren sind z. B. Jambus, Anapäst, Trochäus und Daktylus.
  1. Einleitung
  2. Formen der Lyrik
  3. Vers und Metrum
  4. Reim und Klang
  5. Lyrik in der Weltliteratur
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