Lexikon
Lỵrik
[
griechisch lyra, „Leier“
]Sammelbegriff für Gedichte; neben der Dramatik und Epik die dritte Großform in der Dichtung. Lyrik ist in Verse gegliedert, hat einen besonderen sprachlichen Rhythmus und bedient sich einer bildreichen Sprache mit oft mehrdeutiger Symbolik. Der Sprecher eines Gedichts wird als lyrisches Ich bezeichnet, das mit dem Autor identisch sein kann (aber nicht muss) und dessen subjektive Gedanken, Gefühle oder Erfahrungen es wiedergibt.
Wissenschaft
Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen
Mitochondrien sind als Energielieferanten ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Da sie ursprünglich von Bakterien abstammen, enthalten sie ihre eigene DNA, die üblicherweise von unserem im Zellkern verpackten Erbgut getrennt ist. Gelegentlich allerdings wandern mitochondriale DNA-Abschnitte in den Zellkern und integrieren...
Wissenschaft
Tierisches Leben unter dem Meeresboden
Unter der Lavakruste des Meeresbodens rund um hydrothermale Schlote tummelt sich mehr Leben als bislang angenommen. In Hohlräumen der Kruste haben Forschende zahlreiche Meerestiere entdeckt, darunter ausgewachsene sesshafte Röhrenwürmer sowie mobile Tiere wie Würmer und Schnecken. Die Entdeckung deutet auf bisher unbekannte...