Lexikon

Lrik

[
griechisch lyra, „Leier“
]

Reim und Klang

Ein weiteres Strukturprinzip ist der Reim. Die germanische Dichtung kannte anfangs nur den Stabreim, eine auch Alliteration genannte Form, die auf der Übereinstimmung des Anlautes beruht (Wind/Wetter). Erst im 9. Jahrhundert. setzte sich der Endreim durch. Die völlige Übereinstimmung (gehen/stehen) wird als reiner Reim, der ungenaue Gleichklang (Meute/Seite) als unreiner Reim bezeichnet. Hinsichtlich der Reimanordnung (Reimschema) unterscheidet man Paarreim, Kreuzreim, Schweifreim, Binnenreim u. a. Ein weiterer Klangeffekt wird durch die Lautmalerei (Onomatopöie) erreicht; dabei werden Laute, Geräusche oder Bewegung sprachlich nachgeahmt. Auch Alliteration, Anapher (Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe) und Assonanz (Gleichklang von Vokalen bei zwei oder mehreren Wörtern) dienen der klanglichen Gestaltung.
  1. Einleitung
  2. Formen der Lyrik
  3. Vers und Metrum
  4. Reim und Klang
  5. Lyrik in der Weltliteratur
Mond, Mondlandung
Wissenschaft

Schritt für Schritt zum Mond

Das Artemis-Programm zum Erdtrabanten kommt voran – jedoch langsamer als geplant. Wann forschen wieder Menschen auf dem Mond? von RÜDIGER VAAS Der Countdown zur Rückkehr des Menschen zum Mond hat begonnen – mehr als ein halbes Jahrhundert nach der kosmischen Pionierleistung. Die hochfliegenden Pläne der US-amerikanischen...

Galaxien, Materie
Wissenschaft

Kosmologie im Härtetest

Bringen junge helle Galaxien das Standardmodell vom Universum in Erklärungsnot? von RÜDIGER VAAS Wir erahnen die Unermesslichkeit unserer Unwissenheit, wenn wir die Unermesslichkeit des Sternenhimmels betrachten“, sagte der Philosoph Karl Popper 1960 in einem Vortrag in London. Das James Webb Space Telescope (JWST) späht seit...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon