Lexikon

Massage

[
maˈsa:ʒə; die; französisch
]
die mechanische Beeinflussung der Körpergewebe von Hand oder durch geeignete Instrumente oder elektrische Apparate. Eine Massage bewirkt örtlich eine Freisetzung bestimmter durchblutungsfördernder Stoffe (z. B. Histamin) und durch Verschiebung von Gewebsflüssigkeit eine Veränderung des Ionenmilieus (z. B. Entschlackung) und hat über Nervenreflexe eine Fernwirkung auf innere Organe, das Gefäßsystem und den Stoffwechsel.
Die klassische manuelle Massage besteht u. a. aus folgenden Handgriffen: Streichung, Knetung, Walkung, Reibung, Klopfung und Vibration. Die Nervenmassage geht von besonderen Nervenpunkten aus (Nervenpunktmassage), die Bindegewebsmassage beeinflusst über das Unterhautbindegewebe das vegetative Nervensystem. Bei der Sportmassage wird je nach den verschiedenen Zweckrichtungen unterschieden (Trainingsmassage, Vorbereitungsmassage, Zwischenaktmassage und Entmüdungsmassage). Sonderformen der Massage sind die Fußreflexzonenmassage, die Lymphdrainage und fernöstliche Massagen wie das chinesische Tuina oder das japanische Shiatsu.
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