Lexikon

Master

in Anlehnung an das angelsächsische System der gestuften Studienabschlüsse auch in Deutschland im Zusammenhang mit der Schaffung eines Europäischen Hochschulraums eingeführter akademischer Grad, der nach einer Regelstudienzeit von mindestens einem und höchstens zwei Jahren verliehen wird. Ein Masterabschluss kann nur erworben werden, wenn bereits ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss (Bachelor) vorliegt. Bei der Gradbezeichnung wird zwischen verschiedenen Fächergruppen unterschieden. Der Master of Arts (Abkürzung M. A.) ist gebräuchliche Gradbezeichnung in den Geisteswissenschaften, der Master of Science (Abkürzung M. Sc.) in den Naturwissenschaften; ferner gibt es den Master of Engineering (Abkürzung M. Eng.) oder den Master of Laws (Abkürzung LL. M.). In einigen Fällen (nicht konsekutive Master- und Weiterbildungsstudiengänge) dürfen auch abweichende Gradbezeichnungen (zum Beispiel MBA) verwendet werden. Für das Masterstudium gibt es ein eigenes EU-Programm, Erasmus Mundus, das die Kooperation der europäischen Hochschulen und insbesondere den Studentenaustausch fördert.
Wissenschaft

Osterinsel: Doch kein Bevölkerungskollaps?

Überschritt die Bevölkerung die Tragfähigkeit der kleinen Insel und brach deshalb ein? Dieser Vermutung widersprechen nun Studienergebnisse, wonach die Population der Osterinsel wohl stets bescheiden blieb. Die neue Einschätzung der einst landwirtschaftlich genutzten Flächen legt nahe, dass es nur maximal 4000 Inselbewohner gab...

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Wissenschaft

»Der Klimawandel gefährdet unsere eigene Existenz«

Schadstoffe in der Luft machen anfälliger für Allergien. Wer das Klima schützt, tut auch Gutes für die eigene Gesundheit. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER   Frau Prof. Traidl-Hoffmann, macht uns der Klimawandel krank? Ja, und zwar von Kopf bis Fuß. Der Klimawandel betrifft die mentale Gesundheit sowie Herz, Lunge und...

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