Lexikon
Maximiạnus
Marcus Aurelius Valerius, römischer Kaiser 285–305, * um 240 in Pannonien, † 310 Massilia (heute Marseille); Vater des Maxentius; 285 von Diocletian zum Mitkaiser erhoben, dankte mit ihm ab, griff jedoch 306 noch einmal zugunsten seines Sohnes in Italien ein; nach einem Versuch, die Macht in Südgallien zu gewinnen, von Konstantin in Massilia belagert, von den Soldaten ausgeliefert u. wegen eines angebl. geplanten Attentats von Konstantin zum Selbstmord gezwungen.
Wissenschaft
Der Sinn des Vergessens
Es ist lästig, sich an etwas nicht erinnern zu können. Aber dass wir nicht alles im Gedächtnis behalten, ist eine lebenswichtige Leistung des Gehirns. von rolf heßbrügge Versäumte Termine, Versagen in Prüfungen, geistiger Verfall – Vergesslichkeit ist gefürchtet. Dabei hat es auch eine gute Seite, dass der Mensch vergessen kann:...
Wissenschaft
Unscharf, aber stabil
Wie Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation die Quantenwelt erklärt. von RÜDIGER VAAS Es gibt auf der Welt echten Zufall – eine objektive Unbestimmtheit, nicht nur eine subjektive Unkenntnis“, bringt der Physiker Helmut Fink die vielleicht tiefgreifendste Schlussfolgerung aus der revolutionären Quantenphysik auf den Punkt. „...