Lexikon
mechanịstische Weltanschauung
die Zurückführung aller Naturvorgänge auf mechanische Vorstellungen; seit der Antike in verschiedener Form in philosophischen Systemen aufgegriffen besonders seit der Aufklärung (J. O. Lamettrie). Alle Vorgänge innerhalb des Naturgeschehens sollten auf mechanische Ursachen (Bewegung, Stoß, Druck) zurückgeführt werden. Welt, Lebewesen, Mensch wurden als „Maschinen“ gedacht. Bei mechanistischen Vorstellungen sind alle Erklärungen durch Zwecke (Teleologie) ausgeschlossen. Aus diesem Grund braucht der Mechanismus jedoch nicht zum Materialismus zu führen. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die mechanistische Weltanschauung durch den Vitalismus verdrängt. Eine mechanistische Weltanschauung kommt aber auch in dem der klassischen Physik zugeordneten naturwissenschaftlichen Weltbild zum Ausdruck, in dem alle Vorgänge durch Kausalgleichungen darstellbar gedacht werden und streng determiniert sind.
Wissenschaft
Raubvögel der Dino-Ära
Über den Köpfen von Tyrannosaurus rex und Co. flogen offenbar schon Vögel mit Beute in den Krallen durch die Luft: Ähnlich wie die modernen Raubvögel jagten wahrscheinlich auch zwei neuentdeckte Vogelarten der späten Kreidezeit, berichten Forschende. Dies geht aus Merkmalen ihrer Fußknochen hervor, die denen von Falken oder Eulen...
Wissenschaft
Unverzichtbare Kraftpakete
Lange Zeit galten Batterien in Deutschland als eher langweilig. Doch mit dem Aufstieg der Elektromobilität wächst auch das Interesse an den elektrochemischen Speichern. Weltweit suchen nun Forscher nach neuen Technologien, und Unternehmen ringen um Marktanteile. von RALF BUTSCHER Die Nachricht wirkte wie ein Paukenschlag, die am...