Lexikon
Moose
BryophytaAbteilung des Pflanzenreichs mit rund 26 000 Arten; zierliche, immergrüne, autotrophe Pflanzen ohne echte Wurzeln, die noch zu den Thalluspflanzen gerechnet werden. Wie die Farnpflanzen sind die Moose ans Landleben angepasst, brauchen zur Fortpflanzung aber noch das Wasser. Dem Entwicklungsgang liegt ein Generationswechsel mit folgendem Ablauf zugrunde: Die haploide Moosspore keimt zur geschlechtlichen Generation aus dem grünen Vorkeim (Protonema), an dem sich die Moospflänzchen bilden. An der Moospflanze entwickeln sich weibliche und männliche Geschlechtsorgane (Archegonien und Antheridien). Aus der durch bewegliche Spermatozoiden befruchteten Eizelle geht die Sporen liefernde, ungeschlechtliche Generation hervor, die gestielte Mooskapsel, die nicht selbständig wird, sondern auf der Moospflanze bleibt und von ihr ernährt wird. Die Moose umfassen 2 Klassen, Lebermoose und Laubmoose. Die Lehre von den Moosen heißt Bryologie.
Wissenschaft
Abfallbeseitigung im Gehirn könnte Gedächtnis verbessern
Je älter wir werden, desto schlechter kann unser Gehirn Abfallstoffe entsorgen. Das kann mit einer verringerten Gedächtnisfunktion bis hin zu neurodegenerativen Krankheiten einhergehen. An Mäusen haben Forschende nun nachgewiesen, dass die Lymphgefäße rings ums Gehirn eine wichtige Rolle für die Abfallentsorgung und für das...
Wissenschaft
Rückkehr zum Mond
Ein halbes Jahrhundert nach Apollo 17 wollen Menschen wieder zum Erdtrabanten. Der erste Testflug war ein großer Erfolg.
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