Lexikon

Nạtrium

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ägyptisch, arabisch
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Alkalimetalle
Alkalimetalle
Eigenschaften
chemisches Zeichen Na, silberweißes, weiches Alkalimetall; einwertig, Atommasse 22,98977, Ordnungszahl 11, Dichte 0,97, Schmelzpunkt 97,7 °C; zu 2,43% in der Erdrinde enthalten, jedoch ausschließlich in Form seiner Verbindungen. Natrium ist ein sehr reaktionsfähiges Element, das an feuchter Luft oxidiert; es wird daher in Petroleum aufbewahrt. Mit Chlor bildet es unter Lichtentwicklung Natriumchlorid. Herstellbar ist es durch Elektrolyse von geschmolzenem Natriumhydroxid. Natriumsalze färben eine nicht leuchtende Gasflamme gelb.

Verbindungen

Natriumchlorid (Chlornatrium, Kochsalz, NaCl), im Meerwasser enthalten, als Steinsalz bergmännisch gewonnen; Natriumhydroxid (Ätznatron, Kaustisches Soda, NaOH), stark Wasser anziehend, seine wässrige Lösung (Natronlauge) reagiert stark alkalisch; Natriumsulfat (Na2SO4): Glaubersalz; Natriumnitrat (NaNO3): Natriumnitrat und Chilesalpeter; Natriumcarbonat (Na2CO3): Soda, Natriumhydrogencarbonat; Natriumcyanid (NaCN): Cyanide; Natriumsilicat: Wasserglas.
In biologischen Systemen haben Natriumionen eine überragende Bedeutung: Sie werden zusammen mit Kaliumionen an biologischen Membranen absorbiert, sind an der Aufrechterhaltung des Wasserhaushalts und an der Ausbildung von Membranpotentialen bei der Erregungsleitung in den Nervenzellen beteiligt.
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