Lexikon

PETRA

PETRA: Hochfrequenzbeschleuniger
PETRA
Die Hochfrequenzbeschleunigungsstrecke PETRA in Hamburg: In den Hohlraumresonatoren im Vordergrund wird die Beschleunigungsenergie auf den Teilchenstrahl übertragen
Abkürzung für Positronen-Elektronen-Tandem-Ringbeschleuniger-Anlage, Anlage für Experimente der Hochenergiephysik (Teilchenbeschleuniger), Speicherring von 2,3 km Länge, in dem Elektronen und Positronen auf maximal 23,5 GeV beschleunigt werden konnten; von 1979 bis 1986 beim Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg in Betrieb. PETRA ist ein ringförmiger, unterirdischer Tunnel, der alle Bauten von DESY und den kleineren Speicherring DORIS einschließt. Seit 1990 diente die Anlage unter der Bez. PETRA II als Vorbeschleuniger für Protonen und Elektronen für die Elektron-Proton-Speicheranlage HERA, seit 1995 auch als Quelle für Röntgenstrahlen. Von 2007 bis 2009 wurde PETRA zur weltweit leistungsstärksten Synchrotronstrahlungsquelle (PETRA III) ausgebaut.
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