Lexikon
Plievier
[
pliˈvje
]Theodor, deutscher Schriftsteller, * 12.
2. 1892 Berlin, † 12. 3. 1955 Avegno bei Lugano; führte
ein Wanderleben, nahm 1918 am Matrosenaufstand teil („Des Kaisers Kulis“
1929, als Drama 1930), emigrierte 1933 und lebte bis 1945 in der UdSSR;
distanzierte sich 1947 vom Kommunismus. Plievier schilderte Krieg und Nachkrieg in der Roman-Trilogie „Stalingrad“ 1945, „Moskau“ 1952, „Berlin“ 1954.
Plievier, Theodor
Theodor Plievier
© wissenmedia
- Erscheinungsjahr: 1945
- Veröffentlicht: Deutsches Reich
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Stalingrad
- Genre: Roman
Theodor Plieviers (* 1892, † 1955) Tatsachenroman »Stalingrad«, der im Aufhau-Verlag in Berlin erscheint, ist der erste Teil einer Romantrilogie über den deutschen Russlandfeldzug während des Zweiten Weltkriegs. Die realistische Chronik der Kämpfe um Stalingrad, wo die 6. deutsche Armee vernichtet wurde, basierend auf Augenzeugenberichten und Aufzeichnungen der deutschen wie der sowjetischen Seite, wird in alle Kultursprachen übersetzt. Sie wird fortgesetzt mit den Romanen »Moskau« (1952) und »Berlin« (1954).
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