Lexikon

Reichspräsident

das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs seit 1919. Der Reichspräsident wurde auf sieben Jahre vom Volk gewählt und war im Unterschied zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland mit wichtigen eigenen Machtbefugnissen ausgestattet (besonders mit dem militärischen Oberbefehl und dem Recht zur Auflösung des Reichstags und Verhängung des Ausnahmezustands), deren Ausübung zur Zeit der Wirtschafts- und Parlamentskrise von 19301933 die parlamentarische Demokratie der Weimarer Verfassung in eine Präsidialdemokratie autoritärer Prägung überleitete. Reichspräsidenten waren F. Ebert (11. 2. 191928. 2. 1925) und P. von Hindenburg (12. 5. 19252. 8. 1934). A. Hitler vereinigte durch das (verfassungswidrige) Gesetz vom 1. 8. 1934 die Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in seiner Person; er führte den Titel Reichspräsident nicht.
Hindenburg, Paul von
Paul von Hindenburg
Linienzeichnung eines Wasserhahns mit blauer und gelber Wasserfarbe im Hintergrund.
Wissenschaft

Verwenden wir die falsche Art von Strom?

Was soll das heißen, „die falsche Art von elektrischem Strom“? Strom ist Strom. Was soll daran falsch sein? Nun ja, praktisch das gesamte Stromnetz, aus dem wir tagtäglich unseren elektrischen Strom beziehen, arbeitet mit Wechselstrom. Vereinfacht gesagt, fließen die Elektronen also in schnellem Wechsel vor- und rückwärts durch...

Bluttest
Wissenschaft

Ein Bluttest für das Chronische Erschöpfungssyndrom

Das Chronische Erschöpfungssymptom bedeutet für Betroffene oft eine extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität, ist aber medizinisch bisher schwer zu diagnostizieren. Wegen der oft unspezifischen Symptome dauert es oft Monate bis Jahre, bis Patienten ihre Diagnose erhalten. Nun haben Forschende einen Bluttest entwickelt, der...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon