Lexikon

Reichspräsident

das Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs seit 1919. Der Reichspräsident wurde auf sieben Jahre vom Volk gewählt und war im Unterschied zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland mit wichtigen eigenen Machtbefugnissen ausgestattet (besonders mit dem militärischen Oberbefehl und dem Recht zur Auflösung des Reichstags und Verhängung des Ausnahmezustands), deren Ausübung zur Zeit der Wirtschafts- und Parlamentskrise von 19301933 die parlamentarische Demokratie der Weimarer Verfassung in eine Präsidialdemokratie autoritärer Prägung überleitete. Reichspräsidenten waren F. Ebert (11. 2. 191928. 2. 1925) und P. von Hindenburg (12. 5. 19252. 8. 1934). A. Hitler vereinigte durch das (verfassungswidrige) Gesetz vom 1. 8. 1934 die Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers in seiner Person; er führte den Titel Reichspräsident nicht.
Hindenburg, Paul von
Paul von Hindenburg
Patera, Io, Vulkan, Jupiter
Wissenschaft

Ein Mond speit Feuer

Auf Jupiters Trabant Io brodeln rund 250 Vulkane in der schwefligen Landschaft. Werden sie von einem magmatischen Ozean gespeist?

Der Beitrag Ein Mond speit Feuer erschien zuerst auf wissenschaft.de.

CO2-Fußabdruck
Wissenschaft

CO2-Fußabdruck von Reichen wird unterschätzt

Durchschnittlich 10,3 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr verursachen die Deutschen pro Kopf. Aber wie verteilen sich die individuellen CO2-Emissionen auf die verschiedenen Einkommensgruppen? Diese Frage – angepasst auf das jeweils eigene Land – haben Forschende jeweils 1000 Menschen aus Dänemark, Indien, Nigeria und den USA gestellt....

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon