Daten der Weltgeschichte

18. 6. 1997

Türkei

Auf Druck des Militärs, das den zunehmenden Einfluss fundamentalistisch-islamischer Kräfte auf Staat und Gesellschaft zu blockieren sucht, tritt Ministerpräsident Neçmettin Erbakan (Vorsitzender der islamistischen Wohlfahrtspartei) zurück. Staatspräsident Süleiman Demirel beauftragt den Vorsitzenden der nationalliberalen Mutterlandspartei, Mesut Yilmaz, mit der Regierungsbildung. Ihm gelingt es, eine Minderheitsregierung zu bilden, die von abtrünnigen Abgeordneten der Partei des Rechten Weges der bisherigen stellvertretenden Regierungschefin und Außenministerin, Tansu Çiller, mitgetragen wird.

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