Lexikon

schottische Musik

19. und 20. Jahrhundert

Während des 19. Jahrhunderts machte Schottland vereinzelt auch im Bereich der Kunstmusik auf sich aufmerksam, so mit den Klavier- und Bühnenwerken von John Thomson (* 1805,  1841), der Orchestermusik von Alexander Campbell Mackenzie, den sinfonischen Dichtungen von William Wallace (* 1860,  1940) und den Opern von Learmont Drysdale (* 1866,  1909). Daneben ließen sich europäische Komponisten zu schottisch geprägten Werken inspirieren: Felix Mendelssohn Bartholdy zu seiner Ouvertüre „Die Hebriden“ und seiner Sinfonie Nr. 3 („Schottische“); Max Bruch zu seiner „Schottischen Fantasie“; Antonín Dvořák zu seinen „Schottischen Tänzen“.
Im frühen 20. Jahrhundert entstanden die impressionistisch geprägte Kammermusik von John Blackwood McEwen (* 1868,  1948) sowie die Lieder von Francis George Scott (* 1880,  1958). Die folgende Komponistengeneration setzte sich mit der europäischen Avantgarde auseinander: Iain Hamilton (* 1922,  2000) mit Expressionismus und serieller Musik, Thea Musgrave mit elektronischer Musik; daneben schrieben Ronald Stevenson (* 1928) und Robin Orr (* 1909,  2006) in einem neoklassizistischen bzw. neoromantischen Stil. Parallel zu der politischen Unabhängigkeitsbewegung besinnen sich zeitgenössische Komponisten wie Martin Dalby (* 1942), John Maxwell Geddes (* 1941) und Judith Weir (* 1954) zunehmend auf ihre schottisch-nationalen Wurzeln.
  1. Einleitung
  2. Mittelalter und Renaissance
  3. 17. und 18. Jahrhundert
  4. 19. und 20. Jahrhundert
  5. Volksmusik
Oligodendrozyt
Wissenschaft

Wie Stützzellen im Gehirn Alzheimer fördern

Bei der Alzheimer-Demenz lagern sich im Gehirn Plaques aus fehlgefalteten Amyloid-Beta-Proteinen ab. Eine Studie zeigt nun, dass das schädliche Protein nicht nur von Nervenzellen produziert wird, sondern auch von sogenannten Oligodendrozyten, die zum Stützgewebe im Gehirn gehören. In Versuchen mit Mäusen genügte eine selektive...

hossenfelder_02.jpg
Wissenschaft

Diese Kolumne ist 100 Prozent natürlich!

Wir alle halten uns gerne für gute Menschen, also tun wir unseren Teil für die Umwelt. Oder zumindest tun wir so, als ob wir es täten. Das haben auch die Unternehmen bemerkt und kennzeichnen ihre Produkte daher als „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ oder pappen zumindest einen schönen grünen Aufkleber mit einem Öko-Symbol darauf...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon