Lexikon
Sträucher
Holzpflanzen mit mehreren bis vielen, von Grund an verzweigten, meist dünn bleibenden Holzstämmen, die bis 3 m hoch werden können. Im Gegensatz zu Bäumen bilden Sträucher keinen Stamm als Hauptachse aus. Der feste Holzkörper unterscheidet sie von Kräutern und Stauden. Ökologisch bilden sie in der natürlichen Landschaft das Unterholz der Wälder, Zwergsträucher (z. B. Heidekraut, Chaparral) überziehen Heiden und Steppen. Sie können auch dichte Gehölze bilden (z. B. die Macchia). In trockenen Gebieten sind die Blätter der Sträucher oft mehr oder weniger zu Dornen reduziert. In der Kulturlandschaft sind Sträucher wichtig als Heckenpflanzen, die vielen Tieren Schutz und Brutgelegenheiten (z. B. Vögel) bieten. Viele Sträucher werden in Gärten und Parks wegen ihrer Blüten oder Früchte angepflanzt. Halbsträucher sind Gewächse, bei denen die unteren Sprossteile verholzt sind, während die oberen krautig sind und im Herbst absterben. Einen Spezialfall von Sträuchern bilden die Lianen (Kletterpflanzen).
Wissenschaft
Das weiße Gold
Milch war in den zurückliegenden rund 8000 Jahren ein wichtiger Treibstoff für die Entwicklung der Menschheit.
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Wissenschaft
Nervenzellen unserer Haut sind vielseitiger als gedacht
Mindestens 16 verschiedene Typen an Nervenzellen kommen in unserer Haut vor. Zusammen bilden sie den menschlichen Tast-, Temperatur- und Schmerzsinn. Doch entgegen der bisherigen Annahme ist nicht ein spezialisierter Zelltyp für Schmerz und ein anderer für Berührungen, Kälte oder Hitze verantwortlich – vielmehr reagieren die...