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Wald, Waldsteppe und Grassteppe

Bis auf das Sumpfgebiet Polesje im Nordwesten ist der Norden von ausgedehnten Mischwäldern aus Eichen, Erlen, Fichten und Kiefern bedeckt. Nach Süden löst sich der Wald, der insgesamt nur ein Achtel der Landesfläche einnimmt, in einzelne Waldinseln mit Eichen- und Hainbuchen und an sandigen Standorten mit Kiefern auf. Hier beginnt die Waldsteppenzone, die etwa ein Drittel des Territoriums bedeckt. Nach Süden und Osten schließen sich mit abnehmenden Niederschlagswerten weite Grassteppen an. Die nördliche Gras- und Krautsteppe (Wiesensteppe) geht mit zunehmender Trockenheit in eine Pfriemgrassteppe und eine Wermutsteppe über. Bäume wachsen dort nur an Flussufern.
In der Waldsteppen- und nördlichen Steppenzone liegen auch die fruchtbaren, humusreichen Schwarzerdeböden, die zu 80% landwirtschaftlich genutzt werden. Nach Süden erschwert die zunehmende Trockenheit und der teils hohe Salzgehalt der Böden eine landwirtschaftliche Nutzung dieser Gebiete, die zudem an durchschnittlich sechs Tagen im Jahr von heißen, austrocknenden Staubstürmen (Suchowej) heimgesucht werden. Der Bewässerungsfeldbau spielt hier eine große Rolle.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Landrücken und Niederungen
    2. Schwarzmeerküste und Krim
    3. Wald, Waldsteppe und Grassteppe
    4. Gemäßigt kontinentales Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Starke Landwirtschaft
    2. Bergbau und Industrie
    3. Zunehmender Tourismus
    4. Wichtiger Transitverkehr
  7. Geschichte
    1. Altertum und Mittelalter
    2. Zwischen Polen und Russland
    3. Sowjetrepublik
    4. Der unabhängige Staat seit den 1990er Jahren
    5. Nach der Orangenen Revolution
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