Lexikon

Weiße Nächte

  • Deutscher Titel: Weiße Nächte
  • Original-Titel: LE NOTTI BIANCHE
  • Land: Italien
  • Jahr: 1957
  • Regie: Luchino Visconti
  • Drehbuch: Suso Cecchi D„Amico, Luchino Visconti
  • Kamera: Giuseppe Rotunno
  • Schauspieler: Maria Schell, Marcello Mastroianni, Jean Marais
Mario (Marcello Mastroianni) lernt die junge Natalia (Maria Schell) kennen, die ihn dadurch fasziniert, dass sie abwechselnd niedergeschlagen und im nächsten Moment schon wieder kindlich-fröhlich ist. Natalia erzählt ihm, dass sie sich in ihren Untermieter verliebt hat. Dieser musste abreisen, versprach ihr aber, in einem Jahr zurückzukehren und sich mit ihr auf einer bestimmten Brücke zu treffen. Bis jetzt hat sie ihn am vereinbarten Ort jedoch nicht getroffen. Mario, der sich in Natalia verliebt hat, versucht sie für sich zu gewinnen Schließlich entscheidet sie sich für Mario, obwohl sie weiterhin hin- und hergerissen ist. Doch just an diesem Tag trifft das Paar auf der Straße Natalias Geliebten (Jean Marais). Ohne zu zögern, geht sie zu ihm und lässt Mario stehen.
Grundlage des Films ist eine Novelle von Fjodor M. Dostojewski (1821-1881), deren Handlung Regisseur Luchino Visconti nach Italien verlegt. Viele Kritiker lehnen das Werk heftig ab, weil sie von Visconti Kino in der Nachfolge des Neorealismus erwarten, nicht aber den vorliegenden, romantisch bis leicht irreal anmutenden Film.
Krake
Wissenschaft

Was Krakenarme so beweglich macht

Kraken bewegen sich und vor allem ihre Arme mit einzigartiger Geschicklichkeit. Sie können sie in nahezu alle Richtungen verdrehen und krümmen und sogar ihre Saugnäpfe verformen und unabhängig voneinander bewegen. Wie das den Kopffüßern gelingt, haben nun Forschende mittels hochauflösender Analysen der Krakenarm-Nerven...

Nahaufnahme von einem Mann, der sich eine Hand ans Ohr hält
Wissenschaft

Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon