Lexikon
Widmark
[
ˈwidma:k
]Richard, US-amerikanischer Schauspieler, * 26. 12. 1914 Sunrise, Minn., † 24. 3. 2008 Roxbury, Conn.; spezialisiert auf Western-, Abenteuer- und Kriminalfilme; spielte u. a. in: „Der Todeskuss“ 1947; „Die gebrochene Lanze“ 1954; „Alamo“ 1960; „Das Urteil von Nürnberg“ 1961; „Cheyenne“ 1964; „Der Weg nach Westen“ 1967; „Nur noch 72 Stunden“ 1968; „Mord im Orient-Express“ 1974; „Das Domino-Prinzip“ 1977; „Gegen jede Chance“ 1984; „Ein Aufstand alter Männer“ 1987.
- Deutscher Titel: Der Todeskuss
- Original-Titel: KISS OF DEATH
- Land: USA
- Jahr: 1947
- Regie: Henry Hathaway
- Drehbuch: Ben Hecht, Charles Lederer
- Kamera: Norbert Brodine
- Schauspieler: Victor Mature, Brian Donlevy, Coleen Gray, Richard Widmark
Die komplexe Gangstergeschichte verlegt Henry Hathaway in die hässlichen Teile New Yorks. Vor dem Hintergrund heruntergekommener Wohnblocks und dunkler Straßenschluchten entspinnt sich ein Drama um einen von allen Seiten gejagten kleinen Ganoven, wobei die Handlung ungewöhnlicherweise von einer Frau aus dem »Off« kommentiert wird.
Nick Bianco wird von der Polizei bei einem Diebstahl ertappt. Um seiner Gefängnisstrafe zu entgehen, plaudert er Informationen über einen Gangsterring aus, wobei er den kaltblütigen Killer Tom Udo belastet. Nick wird auf freien Fuß gesetzt, doch auch Udo entgeht der Justiz aus Mangel an Beweisen. Er verfolgt den Denunzianten, der nur den Ausweg sieht, nochmals mit der Polizei zu konspirieren. Udo wird in eine Falle gelockt und gefasst.
Der sadistische Killer wird von Richard Widmark gespielt, dessen brillantes Filmdebüt sein Image für viele Jahre prägt. Er spielt den kantigen Abenteurer in Western, Thrillern und Kriegsfilmen. Er ist der Einzelgänger oder der Boss, er steht manchmal auf der Seite der Guten, manchmal auf der Seite der Bösen.
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Immer wieder dringen Drohnen in sicherheitsrelevante Bereiche ein. Ingenieure arbeiten zusammen mit Polizei und Unternehmen an wirksamen Schutztechniken. von MICHAEL VOGEL An die Vorweihnachtszeit 2018 erinnern sich viele Beschäftigte am Londoner Flughafen Gatwick mit Kopfschütteln. 33 Stunden lang war der Flugbetrieb fast...
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Es kommt selten vor, dass in aktuellen wissenschaftlichen Publikationen Arbeiten erwähnt werden, die älter als ein paar Jahre sind. Neulich berichtete die Fachzeitschrift Nature über die Prozesse, die in Wolken ablaufen müssen, damit genug Eispartikel gebildet werden, um es regnen zu lassen. Das Thema ist sicher nicht neu, und so...