Lexikon
Winkler
Josef, österreichischer Schriftsteller, * 3. 3. 1953 Kamering, Kärnten; steht mit seinen Romanen in der Tradition der kritischen Heimatliteratur; setzt sich hier immer wieder mit den vom Katholizismus und patriarchalischen Strukturen geprägten Traditionen und Strukturen der bäuerlichen Welt seiner Heimat auseinander; seine neuere Prosa verarbeitet daneben auch Reiseerfahrungen; erhielt 2008 den Georg-Büchner-Preis; Werke u. a.: Romantrilogie „Das wilde Kärnten“ („Menschenkind“ 1979; „Der Ackermann aus Kärnten“ 1980; „Muttersprache“ 1982); „Der Leibeigene“ 1987; „Der Friedhof der bitteren Orangen“ 1990; „Domra. Am Ufer des Ganges“ 1996; „Natura morta. Eine römische Novelle“ 2001; „Roppongi. Novelle“ 2007.
Wissenschaft
Das Dilemma mit dem grünen Tee
Alles, was wir in flüssiger oder fester Form zu uns nehmen, wirkt auf unser Wohlbefinden – uralter Hut. Auch dass einzelne Nahrungsmittel offenbar ganz spezifische Wirkungen haben, weiß man schon lange. Die moderne Ernährungsforschung ist seitdem vor allem an drei Fragen interessiert: Welche exakten Bestandteile machen die...
Wissenschaft
Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat
Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...