Lexikon

Wlga

längster und wasserreichster Strom Europas, 3531 km, Einzugsgebiet 1,36 Mio. km2, mittlerer Jahresabfluss 251 Mrd. m3; entspringt (228 m ü. M.) in den Waldajhöhen und mündet bei Astrachan mit 150 km breitem Delta ins Kaspische Meer (28 m u. M.), schiffbar ab Rschew. Im Mittellauf bildet das zur Wolgaplatte teils bis über 350 m steil ansteigende „Bergufer“ im Westen einen starken Gegensatz zum flachen „Wiesenufer“ und zu der im Frühjahr bei Hochwasser oft weithin überschwemmten Wolganiederung auf der Gegenseite. In den letzten Jahrzehnten wurden bei Iwankowo, Uglitsch, Rybinsk, Nischnij Nowgorod, Samara, Saratow, Tscheboksary und Wolgograd Stauanlagen mit Großkraftwerken errichtet; der Ausbau der Wolga in eine Kaskade von 9 Staustufen dient neben der Energiegewinnung der Regulierung der Wasserführung und der Bewässerung weiter Trockengebiete an Mittel- und Unterlauf. Als wichtigste Binnenwasserstraße Russlands (neben Personenbeförderung bedeutender Frachtverkehr: stromaufwärts Erdöl, Getreide, Salz, Fische, abwärts insbesondere Holzflößerei) ist sie durch Kanäle mit den anderen großen Flüssen Osteuropas und den angrenzenden Meeren verbunden: durch den Wolga-Don-Schifffahrtskanal mit dem Asowschen bzw. Schwarzen Meer, durch den Wolga-Ostsee-Wasserweg mit der Ostsee oder über den Weißmeer-Ostsee-Kanal mit dem Weißen Meer und durch den Moskwa-Wolga-Kanal mit Moskau. Die Wolga ist durch Einleitung ungeklärter Abwässer stark verschmutzt.
Fossil
Wissenschaft

Doch kein Vulkanausbruch im „chinesischen Pompeji“?

Die Yixian-Formation im Nordosten Chinas enthält eine Fülle außergewöhnlich gut konservierter Fossilien aus der Kreidezeit, darunter auch viele Dinosaurier. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Vulkanausbrüche für den hervorragenden Erhaltungszustand verantwortlich waren, was der Region den Namen „chinesisches Pompeji“...

Junger Mann mit ausgestreckten Armen blickt auf das Meer und den Himmel.
Wissenschaft

Mehr Energie

Alle höher entwickelten Lebewesen der Erde hängen von einem Gas ab: Sauerstoff. Von BETTINA WURCHE Die Atmosphäre unseres Blauen Planeten besteht zu etwa 78 Prozent aus Stickstoff und zu etwa 21 Prozent aus Sauerstoff. Diesen Sauerstoff nutzen die Lebewesen der Erde zur Gewinnung von Energie. Die ein- und mehrzellige Lebewelt hat...

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