Gesundheit A-Z
pränatale Diagnostik
Untersuchungen des ungeborenen Kindes (z. B. mittels Ultraschall) bzw. der Plazenta (Chorionbiopsie) oder des Fruchtwassers (Amniozentese) zur Früherkennung von Krankheiten und genetischen Störungen. Eine weiter gehende pränatale Diagnostik wird - immer mit dem Einverständnis der betroffenen Frau - bei Schwangerschaften mit erhöhtem Risiko durchgeführt, z. B. bei familiärer Belastung mit Erbkrankheiten oder bei Frauen über 35 Jahren. U. a. wird im Rahmen der pränatalen Diagnostik nach Spaltmissbildungen und Chromosomenaberrationen (Down-Syndrom) gesucht. Wegen der weit gehenden Möglichkeiten der modernen Gendiagnostik und der ethischen Probleme bei einem positiven Befund (vorliegende Krankheit beim Kind) ist die pränatale Diagnostik teilweise umstritten.
Wissenschaft
Globale Erhebung des Wohlbefindens
Was trägt dazu bei, dass Menschen ein erfülltes Leben führen? Dieser Frage widmet sich eine neue Studie zum menschlichen Wohlbefinden, die Befragungsdaten von mehr als 200.000 Menschen aus 22 Ländern der Welt erhoben hat. Die Ergebnisse der „Global Flourishing Study“ bestätigen, dass Faktoren wie Arbeit, Bildungsstand, Ehe und...
Wissenschaft
Frühe Sternhaufen im galaktischen Bogen
In der Frühzeit des Kosmos waren die ersten Galaxien von intensiver Sternbildung geprägt. Jetzt haben Astronomen in einer solchen fernen Galaxie mithilfe des James-Webb-Teleskops fünf junge Sternhaufen entdeckt. Diese extrem dichten, sternreichen Ansammlungen existierten schon 460 Millionen Jahre nach dem Urknall und sind damit...