Gesundheit A-Z
pränatale Diagnostik
Untersuchungen des ungeborenen Kindes (z. B. mittels Ultraschall) bzw. der Plazenta (Chorionbiopsie) oder des Fruchtwassers (Amniozentese) zur Früherkennung von Krankheiten und genetischen Störungen. Eine weiter gehende pränatale Diagnostik wird - immer mit dem Einverständnis der betroffenen Frau - bei Schwangerschaften mit erhöhtem Risiko durchgeführt, z. B. bei familiärer Belastung mit Erbkrankheiten oder bei Frauen über 35 Jahren. U. a. wird im Rahmen der pränatalen Diagnostik nach Spaltmissbildungen und Chromosomenaberrationen (Down-Syndrom) gesucht. Wegen der weit gehenden Möglichkeiten der modernen Gendiagnostik und der ethischen Probleme bei einem positiven Befund (vorliegende Krankheit beim Kind) ist die pränatale Diagnostik teilweise umstritten.
Wissenschaft
Warum manche Menschen keine Freude an Musik empfinden
Musik kann uns emotional berühren, zum Tanzen animieren und soziale Beziehungen fördern. Doch manche Menschen lassen die Klänge kalt – obwohl ihr Gehör intakt ist und sie in anderen Bereichen durchaus Freude empfinden. Studien zeigen, dass bei diesen „musikalischen Anhedonisten“ die Verbindung zwischen der Hörrinde und den...
Wissenschaft
Starken Keltinnen auf der Spur
Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...