Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Gras
Gras 1.
einkeimblättrige, meist krautige Pflanze mit rundem, hohlem, durch Querwände gegliedertem Stängel und schmalen, stängelumfassenden Blättern sowie unscheinbaren Blüten
(Liesch~, Ray~, Ruch~, Zitter~)
2.
Gesamtheit dieser Pflanzen;
sich ins G. legen; er hört das G. wachsen
er hält sich für sehr klug und wendig, er glaubt über alles Bescheid zu wissen;
wo er hinhaut, hingreift, wächst kein G. mehr
er haut kräftig zu, greift derb zu;
über eine Sache G. wachsen lassen
warten, bis eine Sache vergessen ist, bis niemand mehr über sie spricht;
ins G. beißen
〈derb〉
sterben
3.
〈nur Sg.; ugs.〉
→
Marihuana;
G. rauchen
4.
〈nur Sg.; Kart.; bes. süddt.〉
→
Grün
(4)
;G. sticht
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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Wissenschaft
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