Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Rente:
hatte ursprünglich gar nichts mit Alterseinkünften zu tun, sondern bezeichnete allgemein ein regelmäßiges Einkommen aus Vermögen oder Rechtsansprüchen. Das mittelhochdeutsche Wortbedeutet denn auch „Zinsertrag“. Es ist dem altfranzösischenin der gleichen Bedeutung entlehnt, dem Partizip Perfekt des Verbs„geben“, „gewähren“, „einbringen“ (zu lateinischfür „wiedergeben“, „erstatten“, aus„zurück“ +„geben“). Wörtlich istalso das „Wiedergegebene“, „Erstattete“. Von ihren Renten, den Abgaben ihrer Untertanen, lebten einst vor allem die Landesherren.oderhieß die örtliche Kassenverwaltung.
Die ursprüngliche Bedeutung von „Zins“ ist erhalten in Begriffen wiefür den Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, die auchgenannt werden. Einist ein Investmentfonds, der hauptsächlich in festverzinslichen Wertpapieren anlegt. Eineist das auf Bodenbesitz zurückzuführende Einkommen. Alsbezeichnet man ein lebenslängliches regelmäßiges Einkommen aus einem Vermögen. Auch das Verb „sich“ im Sinn von „sich lohnen“ kommt hierher.
Hinzugekommen ist die engere Bedeutung vonals periodisch zu zahlender Geldsumme zur Versorgung von nicht mehr erwerbstätigen Personen. In diesem Sinn ist die Rente Teil des seit den Zeiten des früheren Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815–1898) aufgebauten Sozialversicherungssystems. Den Empfänger solcher Bezüge nennt man. Die heute scherzhafte Bezeichnungwurde früher für wohlhabende Personen gebraucht, die ihren Lebensunterhalt aufgrund von Einkünften aus Vermögen bestreiten konnten. Ein Rentier musste also nicht unbedingt imsein.
Die ursprüngliche Bedeutung von „Zins“ ist erhalten in Begriffen wiefür den Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, die auchgenannt werden. Einist ein Investmentfonds, der hauptsächlich in festverzinslichen Wertpapieren anlegt. Eineist das auf Bodenbesitz zurückzuführende Einkommen. Alsbezeichnet man ein lebenslängliches regelmäßiges Einkommen aus einem Vermögen. Auch das Verb „sich“ im Sinn von „sich lohnen“ kommt hierher.
Hinzugekommen ist die engere Bedeutung vonals periodisch zu zahlender Geldsumme zur Versorgung von nicht mehr erwerbstätigen Personen. In diesem Sinn ist die Rente Teil des seit den Zeiten des früheren Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815–1898) aufgebauten Sozialversicherungssystems. Den Empfänger solcher Bezüge nennt man. Die heute scherzhafte Bezeichnungwurde früher für wohlhabende Personen gebraucht, die ihren Lebensunterhalt aufgrund von Einkünften aus Vermögen bestreiten konnten. Ein Rentier musste also nicht unbedingt imsein.
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Der Beitrag News der Woche 11.04.2025 erschien zuerst auf wissenschaft.de.