Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
verschlingen2
ver|schlịn|gen2 1.
etwas v.
a)
gierig essen
b)
rasch und gespannt lesen;
ein Buch v.
c)
verbrauchen;
der Bau des Hauses hat seine gesamten Ersparnisse, Geldanlagen verschlungen
2.
jmdn. v.
a)
〈im Märchen〉
fressen
b)
jmdn. mit seinen Blicken v.
〈übertr.〉
jmdn. leidenschaftlich, besitzergreifend anschauen
c)
in sich aufnehmen und dadurch den Blicken entziehen;
Syn. verschlucken;
die beiden Gestalten wurden von der Dunkelheit verschlungen
d)
übertönen;
Syn. verschlucken;
der unglaubliche Lärm verschlang seine Worte, Rufe
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schlingen
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Wissenschaft
Computer überall
„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...
Wissenschaft
Neue Art der Symbiose in der Tiefsee
Die Lebenswelt rund um hydrothermale Schlote und Methanquellen der Tiefsee ist bisher noch kaum erforscht. Jetzt haben Biologen drei neue Arten von Asselspinnen an solchen Tiefseeschloten im Pazifik entdeckt, die eine ungewöhnliche Symbiose eingehen: Sie kultivieren Bakterien auf ihren Körpern, die sich von Methan und Methanol...