Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Wand

Wnd
f.
1.
senkrechte, flächige Begrenzung (eines Hauses, Gebäudes oder Zimmers);
eine W. einziehen; Bilder an die W. hängen; die eigenen vier Wände
die eigene Wohnung;
hier haben die Wände Ohren
übertr., ugs.
hier wird man von anderen gehört;
lachen, dass die Wände wackeln
ugs.
laut lachen;
spanische W.
Wandschirm;
jmdn. an die W. drücken
übertr.
jmdn. beiseitedrängen;
jmdn. an die W. stellen
übertr.
jmdn. standrechtlich erschießen;
jmdn. an die W. spielen
übertr.
1.
Theat.
jmdn. im Spiel weit übertreffen,
2.
jmdn. ausschalten;
mit dem Kopf durch die W. wollen
übertr.
sich gewaltsam durchsetzen wollen;
gegen eine W. reden
übertr.
bei jmdm. mit Reden nichts bewirken;
weiß wie die W. werden
totenbleich werden
2.
frei stehende, wandähnliche Fläche
(Reklame~)
3.
seitliches oder rückwärtiges Teil (eines Schrankes o. Ä.)
4.
Außenfläche, Hülle (eines Hohlkörpers;
Magen~, Rohr~)
5.
Bgb.
großes, einzelnes Gesteinsstück
6.
steiler Felsabhang;
eine W. durchsteigen
7.
kurz für
Wolkenwand, Gewitterwand
[→
winden,
da Gebäudewände urspr. aus Flechtwerk waren]
Teepflanzen (Camellia sinensis)
Wissenschaft

Wie Tee sein Aroma erhält

Teepflanzen haben einen charakteristischen Geschmack. Nun haben Forschende das Rätsel gelüftet, wie die dafür verantwortlichen Moleküle in die Teeblätter gelangen. Demnach bilden Teepflanzen aus dem Stickstoff des Bodens verschiedene Aminosäuren, die sie anschließend über ein ausgeklügeltes Transportsystem in ihren Blättern...

Buch,_Max-Delbrueck-Centrum_fuer_Molekulare_Medizin
Auf_dem_Bild:_Dr._Mina_Gouti
Foto:_Pablo_Castagnola
Wissenschaft

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