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Sakrileg: Thesen, Dichtung und Wahrheit  

Worüber gestritten wird und warum alles ein kalkuliertes Missverständnis ist

Dan Browns Thriller „Sakrileg“ (im Englischen „The Da Vinci Code“) gehört zu den meistgelesenen Büchern der letzten Jahre. Weltweit gingen bisher 40 Millionen Exemplare über die Ladentische. Kein Wunder, dass sich auch Hollywood des Stoffes angenommen hat. Doch während die einen den Thriller als packende Lektüre empfinden, fühlen sich andere von den Thesen in „Sakrileg“ abgestoßen.

Dan Brown verzerre die biblische Botschaft, lautet einer der Vorwürfe. Der Autor selbst hat damit keine Probleme. Im Gegenteil: „Je heftiger wir diese Themen debattieren, desto klarer wird unser Verständnis der eigenen Spiritualität. Kontroversen und Dialog sind gesund für die Religion als Ganzes“, so Dan Brown. Der Vatikan dagegen sieht das naturgemäß ganz anders. Dieser hat nämlich bereits im März 2005 zum Boykott des Bestsellers aufgerufen. Begründung: Der Roman sei „schändlich und unbegründet“ und ein reines „Lügengebäude“. Doch warum erzürnt ein fiktiver Text derart die Kirche? Warum beschäftigen sich ernsthafte Religionswissenschaftler immer wieder mit einem Thriller-Autor? Und: Warum fühle sich so viele Leser vom „Sakrileg“ in ihrem Glauben verletzt? 

 

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Sakrileg - Filmszene

Im Louvre suchen Robert Langdon (TOM HANKS) und Sophie Neveu (AUDREY TAUTOU) Leonardo da Vincis weltberühmte "Mona Lisa" nach verborgenen Hinweisen ab.

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von Michael Fischer, wissen.de
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