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Star Trek - mit Multikulti und Frauenquote zu fernen Sternen

Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen

Im Februar 1965 sahen die Verantwortlichen des amerikanischen Fernsehsenders NBC den von ihnen finanzierten Pilotfilm der Serie Star Trek und lehnten ihn ab. Zu diesem Zeitpunkt war der Kalte Krieg auf dem Höhepunkt, die Frauenbewegung hingegen eher noch in der Steinzeit - und so mochte wohl niemand daran glauben, dass es in naher Zukunft zu einer Gleichberechtigung zwischen Nationen, Kulturen oder Geschlechtern kommen könnte. Genau dies aber war die Idee, die der 45jährige Airforce-Pilot und Star Trek-“Vater“ Gene Roddenberry in seiner Serie aufgreifen wollte.

PARAMOUNT. AUF DER BRÜCKE DER ENTERPRISE SOLLTEN DIE CREWMITGLIEDER MÖGLICHST GLEICHBERECHTIGT AGIEREN.

Die Handlung war so simpel wie umstritten: Eine Raumschiffbesatzung reist “in einer ferner Zukunft“ zu ebenso fernen Planeten, um fremde Lebensformen und Welten zu entdecken. Das Besondere dabei: Alle Mitglieder der Besatzung sollten gleichberechtigt sein. Dies galt für Männer und Frauen genauso wie für unterschiedliche Kulturen und Nationen. Eine im wahrsten Sinne des Wortes zukunftsweisende Idee, die allerdings gleich nach der Vorführung des Pilotfilms “The Cage“ zu heftigen Diskussionen zwischen NBC Networks und den Machern von “Star Trek“ führte.

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