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Und dann rollten sie ...

Die Anfänge des Schienenverkehrs

Sie haben den Verkehr revolutioniert und die Industrialisierung vorangetrieben: die dampfenden Eisenbahnen. Zwar gilt das England des 19. Jahrhunderts als Geburtsland des Eisenbahnverkehrs. Doch die USA übernahmen schon bald die führende Position in der Eisenbahnproduktion und in der Länge der Schienennetze .

Die ersten Eisenbahnen 

1769 baute der Franzose Joseph Nicolas Cugnot den ersten Dampfwagen der Welt, der sich aus eigener Kraft auf einer Straße bewegte. Einige Jahrzehnte später hatte der englische Ingenieur Richard Trevithick die Idee, eine Schienenlokomotive für Personen zu bauen. Sie wurde allerdings nur zu Vergnügungsfahrten eingesetzt.

Die erste Eisenbahnstrecke der Welt wurde am 27. September 1825 in England eröffnet. Sie war etwa 35 Kilometer lang und führte von der Bergwerksstadt Darlington in die Hafenstadt Stockton. Die Lokomotive hatte der Engländer George Stephenson entwickelt: Sie hieß "Locomotion".  An schwierigen Geländestellen und Steigungen wurden die transportierten Güter allerdings noch auf Pferde oder andere Maschinen umgeladen. Außerdem fuhren auf diesen Schienen auch private, von Pferden gezogene Eisenbahnkutschen.

Die erste "echte" Eisenbahn, die regelmäßig Personen beförderte, war Stephensons "Rocket". Sie fuhr auf einer 50 Kilometer langen, zweigleisigen Strecke zwischen Liverpool und Manchester. Auf dieser Strecke durften ausschließlich Eisenbahnen fahren. Der Eisenbahnpionier George Stephenson war es auch, der 1823 gemeinsam mit seinem Sohn die erste Lokomotivenfabrik der Welt gründete.

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von Michael Fischer, wissen.de
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