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Wichtiger denn je: Die private Altersvorsorge

Hand eines alten Mannes mit gepackten Spazierstock
Die zukünftige Absicherung des Rentnerdaseins mittels der gesetzlichen Rentenversicherung wird in Zukunft nur noch für wenige Menschen möglich sein.

Noch heute wird der ehemalige CDU-Arbeitsminister Norbert Blüm zitiert, wenn es um die Altersvorsorge geht: Er war es, der den Deutschen Mitte der Achtzigerjahre versprach: „Die Renten sind sicher.“ Das Versprechen dahinter – die sorgenfreie zukünftige Absicherung des Rentnerdaseins mittels der gesetzlichen Rentenversicherung – kann so aber nicht mehr gehalten werden. Es wachsen schlichtweg zu wenig Junge nach, die in Zukunft für die Rente der Alten in den Topf des Staats einzahlen können. Die Folge: Private Vorsorge ist wichtiger als je zuvor.

Drei Säulen für einen unbeschwerten Lebensabend

Idealerweise sollte die Altersvorsorge auf drei Säulen stehen: So ist der gewohnte Lebensstandard bei Renteneintritt am besten sichergestellt. Die erste Säule bildet als Grundversorgung die gesetzliche Rente. Als zweite Säule fungiert die Zusatzversorgung – beispielsweise ein Riester- oder Rürup-Vertrag und eine betriebliche Altersvorsorgemaßnahme. Die dritte Säule besteht aus einer privaten Rentenversicherung, einem Investmentfonds oder Ähnlichem.

Wer früher spart, hat mehr davon

Wer früh mit seiner privaten Altersvorsorge beginnt, kann später eine größere finanzielle Ernte einfahren. Denn bereits kleine Beträge, die in jungen Jahren gespart wurden, bringen aufgrund des Zinseszins-Effekts später eine attraktive Rendite.

Um später nicht in die Altersarmut zu rutschen, empfehlen sich zunächst staatliche geförderte Vorsorgemaßnahmen – etwa die Riester-Rente, die Rürup-Rente oder eine betriebliche Altersvorsorgemaßnahme, beispielsweise eine Direktversicherung in Form einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung. Wenn man, wie viele andere auch, die Sorge hat, im Angebotsdickicht nicht das beste Angebot für sich zu finden, kann man ein Finanzdienstleistungsunternehmen wie Horbach, online erreichbar auf www.horbach.de, seinen Versicherer oder seine Bank zu Rate ziehen.

Kann man noch zusätzlich etwas fürs Alter auf die hohe Kante legen, dann empfehlen sich Fonds- und Banksparverträge oder private Rentenversicherungen. Sie allein stellen aber noch keine lebenslange Rente dar: Wenn das eingezahlte Geld verbraucht ist, ist es ein für alle Mal weg. Fonds- und Banksparverträge sind daher eher als zusätzliche Absicherung zu sehen.

Auslaufmodell: Die Kapital-Lebensversicherung

In den Fünfziger-, Sechziger- und Siebzigerjahren war die Kapital-Lebensversicherung eine der beliebtesten Vorsorgeformen. Im Zuge einer 2005 verabschiedeten Gesetzesreform ist aber nun jede Auszahlung mit 50 Prozent zu besteuern. Einen Steuervorteil haben nur noch Versicherte über 60 Jahre, deren Vertrag vor mindestens zwölf Jahren unterschrieben wurde. Das macht die Kapital-Lebensversicherung heutzutage zu einem Auslaufmodell.

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