Wahrig Herkunftswörterbuch
fügen
mhd.
vüegen, ahd.
fuogen; zurückzuführen auf westgerm.
*fog–ija– „fügen“, das sich auch in altengl.
fegan und altfrz.
fogia bezeugen lässt; Quelle ist idg.
*pak– „befestigen“; außergermanische Verwandtschaften zeigen sich mit lat.
compages „Fuge“ und griech.
pégnymi „ich befestige“; die ursprüngliche Bedeutung „befestigen, verbinden“ entwickelte sich schon bald im übertragenen Sinne zu „unterordnen, anpassen“; dazu auch das Adjektiv fügsam
, das im 17. Jh. entstand und zunächst „vornehm, angemessen“ bedeutete, später dann „angepasst, untergeordnet“; außerdem Gefüge
„Verbindung“ im ursprünglichen Verständnis von fügen und seit dem 18. Jh. belegt; das Substantiv Unfug
bezeichnet ein nicht angemessenes Verhalten und ist eine Verneinung des inzwischen ungebräuchlichen Wortes Fug „Schicklichkeit“, das heute nur noch in Fügungen wie mit Fug und Recht hervortritt
Wissenschaft
Laufen große Menschen schneller?
Warum die Länge der Beine für die Geschwindigkeit beim Laufen nicht entscheidend ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Eigentlich klingt es vollkommen einleuchtend, dass ein groß gewachsener Mensch, der mit jedem Schritt ein langes Wegstück zurücklegt, schneller vorankommt als ein kleinerer, dessen Beine nur deutlich kürzere...
Wissenschaft
Schleim-Fallschirme behindern Kohlenstoffablagerung
Ein bisher unbekanntes Phänomen könnte die Ablagerung von Kohlenstoff im Meer erheblich beeinflussen, berichten Forschende: Die Partikel des marinen Schnees aus organischen Partikeln sind in unsichtbaren Schleim gehüllt, der ihr Absinken auf den Meeresgrund deutlich ausbremst. Dies hat eine spezielle Tracking-Mikroskopier-Technik...