Wahrig Herkunftswörterbuch

fügen

mhd.
vüegen,
ahd.
fuogen; zurückzuführen auf
westgerm.
*fogija „fügen“, das sich auch in
altengl.
fegan und
altfrz.
fogia bezeugen lässt; Quelle ist
idg.
*pak „befestigen“; außergermanische Verwandtschaften zeigen sich mit
lat.
compages „Fuge“ und
griech.
pégnymi „ich befestige“; die ursprüngliche Bedeutung „befestigen, verbinden“ entwickelte sich schon bald im übertragenen Sinne zu „unterordnen, anpassen“; dazu auch das Adjektiv
fügsam
, das im 17. Jh. entstand und zunächst „vornehm, angemessen“ bedeutete, später dann „angepasst, untergeordnet“; außerdem
Gefüge
„Verbindung“ im ursprünglichen Verständnis von fügen und seit dem 18. Jh. belegt; das Substantiv
Unfug
bezeichnet ein nicht angemessenes Verhalten und ist eine Verneinung des inzwischen ungebräuchlichen Wortes Fug „Schicklichkeit“, das heute nur noch in Fügungen wie mit Fug und Recht hervortritt
Sasha Mendjan vom Institut für molekulare Biotechnologie in Wien gelang es, ein Herzorganoid zu züchten, das eine Herzkammer ausbildet und Flüssigkeit pumpt. ©Mendjan Lab/IMBA
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