Wahrig Herkunftswörterbuch
fügen
mhd.
vüegen, ahd.
fuogen; zurückzuführen auf westgerm.
*fog–ija– „fügen“, das sich auch in altengl.
fegan und altfrz.
fogia bezeugen lässt; Quelle ist idg.
*pak– „befestigen“; außergermanische Verwandtschaften zeigen sich mit lat.
compages „Fuge“ und griech.
pégnymi „ich befestige“; die ursprüngliche Bedeutung „befestigen, verbinden“ entwickelte sich schon bald im übertragenen Sinne zu „unterordnen, anpassen“; dazu auch das Adjektiv fügsam
, das im 17. Jh. entstand und zunächst „vornehm, angemessen“ bedeutete, später dann „angepasst, untergeordnet“; außerdem Gefüge
„Verbindung“ im ursprünglichen Verständnis von fügen und seit dem 18. Jh. belegt; das Substantiv Unfug
bezeichnet ein nicht angemessenes Verhalten und ist eine Verneinung des inzwischen ungebräuchlichen Wortes Fug „Schicklichkeit“, das heute nur noch in Fügungen wie mit Fug und Recht hervortritt
Wissenschaft
Verheizt!
Heizen mit Holz statt mit Öl gilt als Beitrag zum Klimaschutz. Doch Wissenschaftler warnen: Die Abgase aus Holzöfen sorgen nicht nur für schmutzige Luft, sondern führen zu steigenden Treibhausgas-Emissionen. von GÜVEN PURTUL Das erste von Menschenhand entfachte Feuer war ein Meilenstein der Zivilisation. Über 30.000 Jahre später...
Wissenschaft
Schwamm drüber
Mikroorganismen waren lange Zeit nicht sehr beliebt bei uns Menschen – und das teilweise zurecht. Denn jahrtausendelang haben sie uns nichtmal gefragt, ob wir durch die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten sterben möchten. Teilweise verteufeln wir sie aber zu Unrecht, weil wir ohne sie schnell auch einmal verhungert wären...