Wissensbibliothek

Was fressen Eisfüchse im Winter?

Alles, was sie in ihrer kargen Heimat finden. Wie der Rotfuchs sind die nur drei bis vier Kilogramm schweren Tiere ungeheuer flexibel: Kleine Nagetiere (vor allem Lemminge), angespülte Wal- und Robbenkadaver, fettreicher Eisbärenkot, Vogeleier und Beeren stehen auf ihrem umfangreichen Speisezettel. In seinem Verhalten erinnert der Eisfuchs eher an einen typischen Hund als an einen scheuen Fuchs, denn er dringt recht dreist in menschliche Siedlungen ein, schleppt alles auch nur vermeintlich Genießbare davon und soll auch schon schlafende, entkräftete Schiffbrüchige angefallen haben. Reste seiner Mahlzeiten vergräbt er im Schnee als Vorrat für Zeiten, in denen das Nahrungsangebot knapper wird.

Ein Weibchen der Art Culex pipiens molestus. Die Mücken im Londoner Untergrund plagten die Menschen besonders während des Zweiten Weltkriegs, als die Tunnel Schutz vor Bomben boten. Biologen von der Princeton University haben kürzlich die Evolutionsmechanismen der Mücken aufgedeckt.
Wissenschaft

Anpassung der Arten

Durch seinen gewaltigen ökologischen Fußabdruck mischt der Mensch zunehmend in der Evolution mit. Manche Tiere fügen sich den veränderten Bedingungen.

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Wissenschaft

Die Krux mit der Anwendung

Apply or die!“, lautet eine Floskel, die auf eine eher ungeliebte Entwicklung im Forschungsbetrieb abzielt – „Wende an oder stirb!“ Sarkastisch steht sie für den zunehmenden Druck, dass die Wissenschaft möglichst Ergebnisse produzieren solle, die unmittelbar in konkrete Anwendungen münden können. Klar, das ist kein schlechtes...

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