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Chips speichern Bilder

Camcorder

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Die heutigen Camcorder können, im Gegensatz zu den Fernsehkameras von früher, bei nahezu Kerzenlicht detailgetreue Bilder aufzeichnen und vereinen Elemente eines kleinen Filmstudios. Das einfallende Licht wird in elektromagnetische Wellen umgewandelt, die von kleinen Bandköpfen als Muster winziger Magnetpartikel auf Band gespeichert werden. Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören ein Stereomikrofon, ein Objektiv, ein CCD-Bildwandler und ein Präzisionslaufwerk mit den Magnetköpfen.
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Ein Prismenteiler (wird bei 3 Chip Kameras verwendet) zerlegt das einfallende Licht in seine roten, grünen und blauen Bestandteile, die auf je einen dafür vorgesehenen CCD-Bildwandler projiziert werden. Als Sucher dient ein Kontrollmonitor, der wie ein kleiner Fernseher arbeitet. In modernen Rekordern helfen immer häufiger LCD-Displays bei der Aufnahmekontrolle.

Schrägspuraufzeichnung

In Camcordern speichern kleine Elektromagneten - "Bandköpfe" - die Signale als Muster winziger Magnetpartikel auf einem mit einer magnetisierenden Schicht versehenden Trägermaterial. Videosignale benötigen eine Schreibgeschwindigkeit von vielen Metern pro Sekunde, wobei die "Schrägspurtechnik" die notwendige Bandlänge erheblich verkürzt. Die Bewegung und die Ausrichtung der Aufnahmeköpfe auf der rotierenden und geneigten Aufnahmetrommel ergibt ein gegenläufiges Fischgrätenmuster der Magnetpartikel, wobei sich die Trommel, je nach Aufnahmeformat (Video8, Digital 8 oder MiniDV) zwischen 1500 bis hin zu 9000mal pro Minute dreht und eine hohe Schreibgeschwindigkeit gewährleistet, auch wenn sich das Band nur langsam vorbeibewegt.

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Die Video- und Toninformation liegt in diagonalen Streifen (1) auf dem Band. Bei dem Standard VHS Format befinden sich die Ton- bzw. Kontrollspur (2) im Randbereich des Bandes.
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