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Daten unterwegs

Der Traum von der Schnelligkeit: Wie gelangen Daten in Highspeed von Handy zu Handy? Nach der Aufrüstung des GSM-Netzes sorgt das UMTS-Netz mit neuen Technologien für noch mehr Tempo.

Die verschiedenen Netze

Wer mit dem Handy unterwegs ist, bewegt sich durch ein unsichtbares Gitternetz an Funkzellen. Das (eingeschaltete) Handy loggt sich dabei automatisch - in gewissen Zeitabständen - in die gerade aktuelle Zelle ein. Dieses Grundprinzip bleibt auch mit der Einführung des Mobilfunks der dritten Generation UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) erhalten.

Anlass für eine immer weitere Aufrüstung der Mobilfunknetze waren zwei Entwicklungen: die wachsende Anzahl an Mobilgeräten und ihre vermehrte Nutzung für die Datenübertragung. So werden Handys und verwandte Geräte wie Smartphones z.B. auch für das Surfen im Internet verwendet.

Als zweite Generation des Mobilfunks werden die auf dem GSM-Standard (Global System for Mobile Communication) basierenden digitalen D- und E-Netze bezeichnet, die auch nach Einführung des UMTS-Standards zunächst bis 2009 in Betrieb bleiben sollen. Die UMTS-Lizenzen haben in Deutschland eine Laufzeit von vorläufig 20 Jahren.

Damit sich die vielen Mobilfunkgeräte eines Netzes nicht gegenseitig stören, gibt es verschiedene Verfahren, die Geräte auseinander zu halten. Beim herkömmlichen Radio arbeiten alle Sender auf verschiedenen Frequenzkanälen. Bei diesem Frequenzmultiplex-Verfahren ist für jede Frequenz ein eigener Sender erforderlich.

Was dies im Fall der Handys bedeuten würde, liegt auf der Hand: Für jedes Handy müsste eine Basistation getrennte Sende- und Empfangsteile (Transceiver) zur Verfügung stellen. Um Aufwand und Kosten zu reduzieren, sind andere Verfahren erforderlich.

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