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Die Insel, die der Seele gut tut

Es muss einen Grund haben, dass sich nahezu alle, die die Grüne Insel einmal bereist haben, fortan als Irland-Liebhaber bezeichnen. Vermutlich liegt es daran, dass ihre Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden. Denn Irland ist bei weitem vielseitiger, als es - vom Kontinent aus betrachtet - scheint: Die historischen Denkmäler aus vorgeschichtlicher Zeit sowie aus der christlichen Epoche machen es zu einer ungeahnt reichen Kulturlandschaft. Die Küsten und Berge, Seen und Flüsse, Weiden und Moore sind von jenem Reiz, der die Seele ebenso anspricht wie das Auge.

Landschaften voller Kontraste

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Cliffs of Mohor

Spektakulärster Abschnitt von Irlands Steilküsten: Fast 200 Meter geht es hier lotrecht hinab ins Meer.

Die Oberflächenform der Insel wird gelegentlich mit der einer Schüssel verglichen: Berge, die zum Meer hin steil abfallen, umschließen eine Ebene im Landesinneren. Dieses zentrale Tiefland ist der landwirtschaftlich am stärksten genutzte Teil Irlands. Es wird vom Shannon, dem längsten irischen Fluss, durchschnitten. Dank seines geringen Gefälles bildet er zahlreiche Seen und Seitenarme - ein Paradies für Freizeitkapitäne. Aber auch abseits des Shannon hat die von Steinmauern und Hecken durchzogene grüne Ebene der Central Lowlands unbedingt ihren Reiz. Mehr Abwechslung bieten die zerklüfteten Küsten der Counties Kerry oder Galway und die wilden Gebirgslandschaften der Wicklow, Galtee oder Antrim Mountains. In den Grafschaften Mayo und Donegal beherrschen ausgedehnte Torf- und Heideflächen die Stimmung; die Palette der Farben, die von üppigem Grün bis zu erdigem Braun reicht, ist von wundervoller Harmonie. Lebhafter geht es an den kilometerlangen Sandstränden des Südostens zu, der sonnigsten Gegend der Insel. Wiederum ganz andere Eindrücke hinterlassen die subtropische Vegetation des so genannten tiefen Südens und die geologischen Wunder des Nordens.

Der Paddy - ein lieb gewonnenes Klischee

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aus dem ADAC-Reiseführer
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