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Die Kelten in Irland

Irland: das ist eine atemberaubende Landschaft, sind herzliche Menschen und – natürlich – der Whisky. Doch in Irland stößt der Reisende auch immer wieder auf eine raue, fremd klingende Sprache: das Gälische. Es ist eines der Überreste der einst reichen keltischen Kultur des Landes.

Die Inselkelten

Im 5. Jahrhundert v. Chr. sollen die ersten Kelten vom Festland auf die Insel gekommen sein. Einwandfrei nachgewiesen ist das allerdings nicht. Von den eisenzeitlichen Kelten gibt es keine literarischen Zeugnisse. Ob Themen oder Motive – wie die Artussage – in die Literatur des Mittelalters eingegangen sind, ist umstritten. Auf das 1. Jahrhundert geht der ebenfalls weithin mündlich tradierte „Ulster-Zyklus“ mit seinen Erzählungen um den König Conchobar und dem Helden Cuchulainn zurück. Hier finden sich heidnische Motive, früher christlicher Einfluss und vor allem die wichtige Rolle der keltischen Druiden und deren Magie und Zauberei. Zu den bekanntesten Mythen in Irland zählen darüber hinaus der „Fianna-Zyklus“ um den Helden Fionn mit seiner kriegerischen Meute und der „Königszyklus“ bzw. „Historische Zyklus“.

 

Sprache und Monumente

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von Michael Fischer, wissen.de
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