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Frankfurter Buchmesse 2003

Michael Fischer

Eine Messe erfindet sich neu

Bücher sind en vogue wie nie kein Zweifel. Ob Dieter Bohlen oder David Beckham, ob Daniel Küblböck oder Susanne Juhnke: Sie alle haben etwas zu erzählen oder wittern zumindest ein gutes Geschäft mit dem eigenen Namen auf dem Buchcover. Zehn- oder sogar Hunterttausendfach gehen diese autobiografischen Ergüsse derzeit über die Ladentische. Der Buchbranche kann das nur Recht sein. Derartige Titel tragen zum dringend benötigten Aufschwung bei und dem Buchhandel erschließen sich neue Käuferschichten. Auf der Frankfurter Buchmesse vom 8. bis 13. Oktober stellten dementsprechend neben Nobelpreisträger Günter Grass auch Schauspieler Manfred Krug, Ex-Modemacher Wolfgang Joop ebenso wie Ex-Fußballstar Uwe Seeler ihre neuen Werke vor.

Fast 290.000 Besucher besuchten in diesem Jahr die größte Buchmesse der Welt eine Steigerung von nahezu 9 %. Auf knapp 178.000 Quadratmetern präsentierten 6638 Aussteller aus 102 Ländern rund 350.000 Bücher, elektronische Medien und buchverwandte Produkte.

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