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Harare: Bei den Landbesetzungen in Simbabwe wird zum zweiten Mal ein weißer Farmer getötet. Am 15. April war erstmals in dem seit zwei Monaten schwelenden Konflikt ein weißer Farmer von schwarzen Besetzern entführt und getötet worden. In einer Rede zum 20. Jahrestag der Unabhängigkeit äußert Präsident Robert Mugabe Bedauern über die Gewalttaten. Ein Ende der Farmbesetzungen ordnet er jedoch trotz einer Aufforderung des Obersten Gerichtes nicht an. Seit Februar haben in Simbabwe vor allem Veteranen aus dem Befreiungskrieg fast 1000 Farmen besetzt.