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Kissenger - Küssen übers Internet

Tele-Knutschmaschine kurz vor der Marktreife

Sehnsucht war gestern. Im Cyberzeitalter können Liebende über Distanzen hinweg nicht nur simsen oder camen, sondern neuerdings auch küssen: Die Knutschmaschine Kissenger macht's möglich. Die Erfindung aus Sri Lanka steht kurz vor der Markteinführung.

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Kissenger, der Kiss Messenger
Das Glück hat zwei Öhrchen und eine dicke Lippe. Dass es die nicht riskiert, sondern gleich mitbringt, liegt in der Natur der Sache. Kissenger (von Kiss + Messenger) ist eine virtuelle Kussmaschine. Der eiförmige Apparat, der in etwa so aussieht wie ein übergroßer 3-D-Tamagotchi, tastet mit seinen von Silikon umhüllten Sensoren Druck und Vibrationen von Lippenbewegungen ab und überträgt sie per Internet in Echtzeit von Partner zu Partner.

 

Love + Robotics

Ausgetüftelt wurde der Sehnsuchtstiller mit Bluetooth-Anschluss erstaunlicherweise nicht im Lande der Hightech-Toilette und des Digi-Pets, Japan, sondern auf Sri Lanka. Lovotics, eine Wortneuschöpfung aus Love und Robotics, heißt das Unternehmen. Diesen Namen trägt auch das erste Produkt des digitalen Psycholabors, ein Roboter, der Emotionen erregen und erwidern kann. Das Liebesspielzeug soll insgesamt 8 Stimmungslagen von Trauer über Glück zu Ärger anhand von künstlichen Gefühlshormonen kennen und kommunizieren.

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Kissenger - Dicke Lippe

screenshot: youtube

Während sich der Prototyp von Lovotics noch im Entwicklungsstadium befindet, soll der wesentlich einfacher gebaute Kussbote Kissenger demnächst in Serie gehen. Schöpfer der virtuellen Schmusepüppchen ist Dr. Hooman Samani, Dozent für Elektrotechnik an der Universität von Taipeh (Taiwan).

 

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von wissen.de-Autorin Monika Wittmann
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