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LEXIKON

Industrie

[lateinisch industria, Fleiß]
Industrie: die größten deutschen Unternehmen
Die größten deutschen Unternehmen
Rang 2006UnternehmenBrancheUmsatz 2006 (in Mrd. )Beschäftigte
1Daimler-ChryslerAuto151,6360 400
2VolkswagenAuto104,9324 900
3SiemensElektronik87,3475 000
4E.ONEnergie64,280 600
5Deutsche TelekomTelekommunikation61,4248 800
6Deutsche PostLogistik60,5520 100
7MetroHandel59,9263 800
8BASFChemie52,695 200
9BMWAuto49,0106 600
10ThyssenKruppStahl, Mischkonzern47,1187 600
11Schwarz-GruppeHandel44,0170 000
12Robert BoschAutozulieferer43,7261 300
13REWE-HandelsgruppeHandel43,5268 900
14RWEEnergie42,968 500
15Deutsche BPÖl41,65 800
16Aldi-GruppeHandel39,8200 000
17EDEKA/AVAHandel37,2253 600
18Deutsche BahnLogistik, Verkehr30,1229 200
19BayerChemie29,0106 000
20Franz HanielMischkonzern27,855 900
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Weltwirtschaft: Regionen
Weltwirtschaft: Regionen
Industrie: die größten Unternehmen der Welt
Die größten Unternehmen der Welt
Rang 2006UnternehmenLandUmsatz (in Mrd. US-Dollar)
1Exxon MobilUSA377,6
2Wal-MartUSA345,0
3Royal Dutch/Shell GroupGB/NL318,9
4BPGB274,3
5General MotorsUSA207,4
6ChevronUSA204,9
7ToyotaJapan203,3
8TotalFrankreich203,0
9Daimler-ChryslerDeutschland200,0
10Conoco-PhillipsUSA188,5
11MitsubishiJapan173,9
12General ElectricUSA163,4
13Ford MotorUSA160,1
14VolkswagenDeutschland138,4
15SinopecChina137,9
16MitsuiJapan130,4
17ENIItalien113,6
18SiemensDeutschland110,7
19CarrefourFrankreich102,8
20AltriaUSA101,4
Quelle: Süddeutsche Zeitung
aus dem Handwerk hervorgegangene Form des wirtschaftlichen Tätigseins mit dem Ziel der Verarbeitung von Rohstoffen und Halbfabrikaten. Merkmale der Industrie sind Massenproduktion, umfangreicher Einsatz von Maschinen, weitgehende Arbeitsteilung und Beschäftigung von ungelernten und angelernten Arbeitern; allerdings sind die Grenzen zum Handwerksbetrieb fließend. Nach der Stufe, auf der sich die Produktion vollzieht, unterscheidet man zwischen Grundstoff-Industrie (Bergbau, Eisen schaffende Industrie, chemische Industrie) und weiterverarbeitender Industrie. Aus dem Verwendungszweck der Produkte ergibt sich die Gliederung in Konsumgüter-Industrie (z. B. Nahrungsmittel-Industrie) und Investitionsgüter-Industrie (z. B. Maschinenbau). Nach dem Standort unterscheidet man rohstoff- oder verbrauchsorientierte, arbeitskosten- und transportkostenorientierte Industrie.
Die Anfänge der Industrie lagen in den frühkapitalistischen Manufakturen und im Verlagssystem (Hausindustrie); den Umschwung zur Fabrikindustrie brachte die Erfindung der Dampfmaschine (1769). Die hiermit einsetzende industrielle Revolution führte zu einer Umwandlung der bisherigen Wirtschafts- und Sozialordnung, die mit der Französischen Revolution begann und bis heute nicht abgeschlossen ist. Die Mechanisierung des Produktionsprozesses setzte sich zuerst in Webereien und Spinnereien durch, danach im Bergbau und in der Eisenerzeugung und drang allmählich in alle Zweige der Güterherstellung vor. Geographisch nahm die Industrialisierung ihren Ausgang von England; es folgten Belgien, Frankreich, Deutschland und Nordamerika.
Das Statistische Bundesamt verwendet den Begriff „Produzierendes Gewerbe“. Es wird untergliedert in Unternehmen der Elektrizitäts-, Gas-, Fernwärme- und Wasserversorgung, des Bergbaus, des verarbeitenden Gewerbes und des Baugewerbes. Insgesamt gab es 2004 über 50 000 Unternehmen des produzierenden Gewerbes, in denen ein Umsatz von rund 1420 Mrd. Euro (ohne Baugewerbe) erzielt wurde und in denen rund 6 Mio. Menschen beschäftigt waren.
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