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LEXIKON

Academy of St. Martin in the Fields

[əˈkədəmi ɔv sint ˈma:tin in θə fi:lds, engl. (englisch)], ]
1958 von Sir Neville Marriner mit 11 Londoner Musikern gegründetes britisches Kammerorchester mit Sitz in London; benannt nach der Kirche St Martin-in-the-Fields bei Trafalgar Square, wo seit 1959 regelmäßige Konzerte des Ensembles stattfinden; führte zunächst ohne Dirigent Musik des Barock in historischer Spielweise, aber auf modernen Instrumenten auf; Durchbruch 1970 mit Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“; inzwischen aus wechselnden Ensembles vom Streichquintett bis okett sowie in Besetzungen mit bis zu 70 Mitgliedern musizierend, die in größeren Formationen von einem Dirigenten (u a. von N. Marriner, der Präsident auf Lebenszeit ist) geleitet werden; 1975 ferner Gründung eines angeschlossenen Chores; pflegt heute ein weites Repertoire auch mit Werken von der Klassik bis zur Moderne mit Uraufführungen z. B. von William Walton und Peter Maxwell Davies; umfangreiche Diskografie; auch Soundtracks („Amadeus“ von Milos Forman; „Der englische Patient“ von Anthony Minghella (* 1954,  2008); „Titanic“ von James Cameron). 2011 übernahm Joshua Bell die musikalische Leitung.
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