Lexikon

Cameron

James, kanadischer Filmregisseur; * 16. 8. 1954 Kapuskasing, Ontario; begann als Trickfilmspezialist, Dekorationsassistent und Produktdesigner; erster weltweiter Erfolg als Spielfilmregisseur mit „Terminator“ 1984; sein in 3-D-Technik produzierter Science-Fiction-Film „Avatar Aufbruch nach Pandora“ (2009) erzielte das höchste Einspielergebnis der Filmgeschichte; weitere Filme: „Rambo II“ 1985; „Aliens Die Rückkehr“ 1986; „Abyss“ 1989; „True Lies“ 1994; „Titanic“ 1997; mehrfacher Oscar-Preisträger.
  • Deutscher Titel: Terminator
  • Original-Titel: THE TERMINATOR
  • Land: USA
  • Jahr: 1984
  • Regie: James Cameron
  • Drehbuch: Gale Ann Hurd, James Cameron
  • Kamera: Adam Greenberg
  • Schauspieler: Arnold Schwarzenegger, Michael Biehn, Linda Hamilton, Paul Winfield
Aus der Zukunft des Jahres 2029 wird eine menschenähnliche Killermaschine, ein sog. Cyborg (Arnold Schwarzenegger), in das Los Angeles von 1984 geschickt. Sein Auftrag lautet, Sarah Connor (Linda Hamilton) zu töten, bevor sie ihren Sohn zur Welt bringt, der in Zukunft der Anführer der Menschen im Kampf gegen die Roboter sein wird. Die Menschen der Zukunft haben ebenfalls einen Mann (Michael Biehn) in die Vergangenheit geschickt, dem es auch mehrfach gelingt, Sarah vor den Anschlägen des Terminators in Sicherheit zu bringen, aber schließlich muss er sich selber opfern.
Der Actionfilm von James Cameron ist handwerklich solide inszeniert und bietet spannende Unterhaltung. Die genüsslich zelebrierten Gewaltszenen und das martialische Auftreten der Darsteller stimmen jedoch nachdenklich. Sowohl dem Regisseur als auch Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger gelingt als der »Terminator« der Durchbruch in Hollywood.
  • Deutscher Titel: Abyss
  • Original-Titel: THE ABYSS
  • Land: USA
  • Jahr: 1989
  • Regie: James Cameron
  • Drehbuch: James Cameron
  • Kamera: Mikael Salomon, Dennis Skotak
  • Schauspieler: Ed Harris, Mary Elizabeth Mastrantonio
  • Auszeichnungen: Oscar 1990 für Spezialeffekte
Der 50-Mio.-Dollar teure Unterwasserfilm »Abyss« unternimmt eine Reise ans Ende der Welt, an die Grenze von Menschheit und Technologie, ohne jedoch dabei auf komödiantische Einlagen zu verzichten.
Ed Harris und Mary Elizabeth Mastrantonio spielen ein Ehepaar, das in den engen Räumen eines U-Bootes arbeitet. Zusammen mit anderen Tauchern einer Unterwasser-Ölbohrstation unterstützen sie die US-Marine bei der Suche nach einem verschollenen Atom-U-Boot. Dabei stoßen sie auf mysteriöse Phänomene. In der angespannten Situation droht der Einsatzleiter, eine Atomkatastrophe auszulösen, doch da entpuppen sich die Urheber der sonderbaren Erscheinungen als Außerirdische und damit zugleich als Retter der Welt.
Camerons Film verblüfft die Zuschauer vor allem durch die aufwendigen technischen Tricks. Für die schwierigen Unterwasser-Aufnahmen engagierte er Al Giddings, der bereits bei dem Thriller »Die Tiefe« (1977) für die Spezialeffekte verantwortlich war.
Verhaltensökologen der Universität Kopenhagen vergleichen das Klicken von zwei Kabeljau-Beständen. Dazu haben sie die Fische in einem großen Becken mit fest installierten Unterwassermikrofonen zusammengebracht. © Jeppe Have Rasmussen, Universität Kopenhagen
Wissenschaft

Der Computer als Tierversteher

Biologen analysieren die Töne von Tieren, um ihr Verhalten besser erforschen zu können. Maschinelles Lernen ist dabei sehr nützlich. von TIM SCHRÖDER Sie kommen zusammen, wenn es an der Nordsee kalt und ungemütlich ist: im späten Winter, wenn die Stürme aus Nordwest das Wasser aufwühlen und große Brecher an die Küste donnern....

Tropfsteinhöhle
Wissenschaft

Tropfsteine als Klimazeugen

Stalagmiten aus der Kleinen Teufelshöhle in der Fränkischen Schweiz geben Auskunft über saisonale Bedingungen in der jahrtausendalten Klimageschichte. von DIRK EIDEMÜLLER Tropfsteinhöhlen sind für ihre bezaubernden Gesteinsformationen bekannt. Kaum jemand, der eine solche Höhle besichtigt, kann sich der Faszination dieser...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon