Lexikon
Afghạnistan
Natur und Klima
Afghanistan ist ein zum größten Teil trockenes, von Steppen und Wüsten eingenommenes Gebirgsland. Ausgehend von den teils stark zerklüfteten und vergletscherten Bergketten (bis über 7000 m) im Nordosten durchzieht der Hindukusch das Land bis nahe der westlichen Grenze. Dabei löst er sich fächerartig in mehrere niedrigere Kämme auf. Nördlich des Hindukusch erstrecken sich die Ebenen und lößbedeckten Hügelländer Westturkestans. Der Süden und Südwesten besteht aus Wüste und Halbwüste; in der Ebene von Sistan liegen zahlreiche Salzsümpfe und Salzseen. Längster Fluss des Landes ist der im Süden verlaufende Helmand Rod. Der Kabul-Fluss im Osten mündet in Pakistan in den Indus. Der Norden wird von dem nach Turkmenistan fließenden Amudarja entwässert. Die Lage an der Nahtstelle der eurasischen und der indisch-australischen Kontinentplatte bedingt die relativ häufigen Erdbeben.
Afghanistan.sgm
| Offizielle Bezeichnung: | Islamische Republik Afghanistan |
| KFZ-Kennzeichen: | AFG |
| Fläche: | 652 230 km2 |
| Einwohner: | 35,3 Millionen |
| Hauptstadt: | Kabul |
| Zeitzone: | Mitteleuropäische Zeit +3,5 Stunden |
| Amtssprache(n): | Paschtu, Dari |
| Staatsform: | Islamische Präsidialrepublik |
| Nationalfeiertag: | 19.08. |
| Währung: | 1 Afghani (Af) = 100 Puls |
Im überwiegenden Teil des Landes herrscht kontinentales Klima. In den Wüstenregionen steigen die Temperaturen im Sommer bis auf 50 °C, im Gebirge sinken die Werte im Winter bis –25 °C. Die winterlichen Westwinde bringen mäßige Niederschlagsmengen; im Hochgebirge erreichen sie 1200 mm, in den Wüstengebieten teilweise nur 50 mm. Lediglich der Südosten wird von sommerlichen Monsunregen erreicht.
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