Lexikon
Aids
[
ɛids
]Symptome
Frühe Anzeichen einer Infektion, die einige Tage bis sechs Wochen nach einer Ansteckung auftreten können und nach ein paar Tagen wieder verschwinden, ähneln denen eines grippalen Infekts wie Fieber, Schwitzen, Schlappheit, Übelkeit, Durchfall und Appetitlosigkeit. Darauf folgt eine mehr oder minder lange Zeit, in der sich das Virus im Körper vermehrt (Latenzzeit), indem es vor allem Immunzellen, T-Helferzellen und Makrophagen, befällt und zerstört. Der Betroffene bemerkt davon zunächst nichts. In diesem Stadium ist die Infektion lediglich durch eine Blutuntersuchung (Aids-Test, frühestens 6–12 Wochen nach der Infektion) nachweisbar. Als Ausbruch der eigentlichen Krankheit gilt der Zeitpunkt, wenn bei einem HIV-Positiven bestimmte Infektionen, die sogenannten Aids definierenden Erkrankungen, festgestellt werden. Da der Infizierte zunehmend anfällig für eine Vielzahl von Parasiten, Pilzen und Viren wird, kommt es vermehrt zu Lungenentzündungen, Pilzinfektionen, Tumoren der Haut (Kaposi-Sarkom) sowie durch Befall des Zentralnervensystems zu neurologischen Befunden wie Lähmungen, Psychosen und schließlich zu Demenz.
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