Lexikon
Bayern
Freistaat BayernNatur und Klima
Bayern hat Anteil im Osten am Frankenwald, Fichtelgebirge, Oberpfälzer und Böhmerwald, im Süden an den Alpen, im Westen am Schwäbischen Stufenland und im Norden an Spessart und Rhön. Es umfasst drei Großlandschaften: 1. den deutschen Teil der Nördlichen Kalkalpen, der von den Allgäuer Alpen im Westen bis zu den Berchtesgadener Alpen im Osten reicht; 2. das glazial überformte Alpenvorland mit Moränenzügen und reizvollen Seen am Alpenfuß (Starnberger See, Chiemsee u. a.), einer anschließenden Schotterebene und einem tertiären Hügelland, das sich bis zur Donau erstreckt; 3. den bayerischen Anteil am deutschen Mittelgebirge, der große Vielseitigkeit im Landschaftsbild aufweist: die Sandsteinplatte des Spessart, die vulkanische Rhön, die fränkische Schichtstufenlandschaft und das alte kristalline Massiv des Fichtelgebirges und des Böhmisch-Bayerischen Walds; dazwischen liegen breite Becken (Main-, Rednitz- und Oberpfälzer Becken). Die höchste Erhebung Bayerns stellt mit 2962 m die Zugspitze im Wettersteingebirge dar, sie ist zugleich Deutschlands höchster Berg. Der Main und die Donau (mit ihren Nebenflüssen Iller, Lech, Isar, Inn sowie Wörnitz, Altmühl, Naab und Regen) sind die beiden bedeutendsten Flüsse.
Das Klima zeigt mitteleuropäischen Charakter mit starken Abwandlungen durch Oberflächengestalt und Meereshöhe: kühl und rau auf der Bayerischen Hochebene, in der Fränkischen Alb und in der Rhön, relativ warm im Maintal. Die Jahresniederschläge sind im Nordwesten relativ niedrig, steigen aber am nördlichen Alpenrand rasch an.
- Einleitung
- Natur und Klima
- Bevölkerung
- Wirtschaft und Verkehr
- Geschichte
Wissenschaft
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