Lexikon
Bindegewebe
das die tierischen Organe umhüllende, verbindende und stützende Gewebe, das u. a. auch dem Stoffwechsel dient. Seine Stammzellen treten in den Hintergrund gegenüber der von ihnen ausgeschiedenen Interzellularsubstanz. Diese besteht aus einer gallertigen Grundmasse, in die drei Arten von Fasern eingelagert sein können: Retikulinfasern, die feine Gitternetze bilden, Kollagenfasern, die wenig dehnbar, aber sehr zugfest sind, und elastische Fasern, die stark dehnbar sind und verzweigte Systeme bilden. Weiter sind im Bindegewebe zahlreiche freie, amöboid bewegliche Zellen enthalten. Aus der Mannigfaltigkeit der ausgebildeten Bindegewebe sind hervorzuheben: das netzförmige retikuläre Bindegewebe, das straffe Bindegewebe, dessen Fasern entweder geflechtartig verbunden (Lederhaut der Wirbeltiere, Organkapseln) oder parallel angeordnet sind (Sehnen, elastische Bänder), und das lockere Bindegewebe, in dem die Fasern regellos verteilt sind und das vor allem Lücken zwischen Organen ausfüllt.
Wissenschaft
Satt schon vor dem ersten Bissen
Der Anblick köstlicher Speisen wirkt auf die meisten Menschen appetitanregend. Wer dagegen die neuen Abnehmspritzen nutzt, wird häufig schon satt, wenn er Essen auch nur ansieht. In Versuchen mit Mäusen und Menschen hat eine Studie nun aufgeklärt, welche Vorgänge im Gehirn für diesen Effekt verantwortlich sind. Demnach vermitteln...
Wissenschaft
»Eine einzige Studie liefert selten Gewissheit«
Ernährungswissenschaftlerin Viktoria Mathies erklärt, wie Ernährungsstudien aufgebaut sind und welche Informationen sich aus ihnen gewinnen lassen. Das Gespräch führte CAROLIN SAGE Frau Mathies, welche Arten von Ernährungsstudien gibt es? Zum einen gibt es Beobachtungsstudien. Zu ihnen gehören Kohortenstudien, die in der Regel...