Lexikon
Breton
[
brəˈtɔ̃
]André, französischer Schriftsteller, * 18. 2. 1896 Tinchebray, † 28. 9. 1966 Paris; frühe Beschäftigung mit den Theorien Sigmund Freuds sowie mit Fragen der Psychiatrie; verfasste 1919 zusammen mit Philippe Soupault die „Magnetischen Felder“, in denen zum ersten Mal die surrealistische (unkontrolliert-assoziative) Schreibtechnik der écriture automatique Anwendung fand; 1924 zusammen mit Louis Aragon, Paul Eluard, Benjamin Péret und Philippe Soupault Begründer der surrealistische Bewegung; wurde u. a. mit den zwei „Manifesten des Surrealismus“ (1924 und 1930) sowie der Schrift „Der Surrealismus und die Malerei“ 1927 zum Theoretiker der Bewegung; großer literarischer Erfolg mit der Erzählung „Nadja“ (1928, deutsch 1960), die zu den exemplarischen Werken des Surrealismus zählt; als Mitglied der Kommunistischen Partei (Eintritt 1927) suchte Breton stets eine Verbindung von literarischer und politischer Aktivität, auch während seiner Zeit im US-amerikanischen Exil 1941–1945; weitere Werke: „Die kommunizierenden Röhren“ 1932, deutsch 1973; „Verrückte Liebe“ 1937, deutsch 1970; „Anthologie des schwarzen Humors“ 1940, deutsch 1971; „Ode an Charles Fourier“ 1947, deutsch 1982.
Wissenschaft
Grüne Metallsammler
Manche Pflanzen können in ihrem Organismus Metalle anhäufen. Diese Eigenschaft ermöglicht es, Metalle zu ernten und zu verwerten.
Der Beitrag Grüne Metallsammler erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
»Wir werden an Grenzen stoßen«
Müssen wir auch in Deutschland vor dem Wasser zurückweichen? Langfristig schon, glaubt Michael Kleyer. Der emeritierte Professor für Naturschutz und Landschafts planung von der Universität Oldenburg beschäftigt sich seit Langem mit der Klimaanpassung von Küsten. Das Gespräch führte STEVE PRZYBILLA Professor Kleyer, wie gefährdet...